Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Nach einem langwierigen rechtlichen Kampf von mehr als drei Jahren ist der Fall zwischen dem Fintech-Unternehmen Ripple und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) endlich in die Prozessphase eingetreten. Der Rechtsstreit, der seinen Ursprung im Dezember 2020 hat, zog große Aufmerksamkeit in der Finanz- und Kryptowelt auf sich.
Zu jener Zeit warf die SEC Ripple vor, illegal mehr als 1,3 Milliarden Dollar durch eine nicht registrierte Ausgabe von Wertpapieren aufgebracht zu haben. Ripple hat diese Behauptungen stets bestritten und argumentiert, dass ihre ursprüngliche Kryptowährung, XRP, nicht als traditionelle Investition angesehen werden sollte und daher nicht unter die Regulierung der SEC fällt.
Kürzlich hat die Magistratsrichterin Sarah Netburn eine neue Verfahrensanordnung erlassen, die wichtige Implikationen für den weiteren Verlauf des Falles hat. Laut dieser Anordnung muss die SEC heute, am 29. April, auf den Antrag von Ripple auf Rechtsmittel reagieren und ein endgültiges Urteil einreichen. Ripple erhält anschließend drei Werktage Zeit, darauf zu antworten.
Das Engagement von Richterin Netburn wird von vielen Marktteilnehmern als positiv angesehen. Vor drei Jahren äußerte sie, dass XRP unterscheidende Merkmale aufweist, wie eine eigene Nützlichkeit, die es von anderen großen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum abhebt. Dies hat die Hoffnung genährt, dass Ripple möglicherweise ein günstiges Urteil in diesem komplexen rechtlichen Kampf erwarten kann.
Die Nachfrage aus den USA nach Bitcoin sinkt nach dem Scheitern des CLARITY Act, während internationale Anleger weiter zukaufen.
Die EZB geht beim digitalen Euro den nächsten Schritt und sucht Onlinehändler für einen groß angelegten Praxistest, der 2027 beginnen soll.
Der CLARITY Act droht heute Abend im US-Senat zu scheitern, da Republikaner und Demokraten weiterhin keine Einigung erzielt haben.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.