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Die Finanzmärkte starten mit heftigen Ausschlägen in die Woche. Gold nähert sich einem Rekordhoch, während Kryptos und US-Aktien unter Druck stehen. Was steckt hinter diesen auffälligen Bewegungen?
Der Goldpreis stieg am Montag auf 4.235 US‑Dollar je Unze und liegt damit nur noch 3,4 Prozent unter dem Rekordstand von Oktober. Im November legte Gold um sechs Prozent zu, und das Edelmetall verzeichnete in diesem Jahr bereits in zehn von elf Monaten Kursgewinne. Laut Analysten von The Kobeissi Letter steuert Gold damit auf das stärkste Jahresergebnis seit 46 Jahren zu.
Diese Rally ist vor allem der anhaltend starken Nachfrage der Zentralbanken zu verdanken. Sie kaufen jährlich mehr als 1.000 Tonnen und halten inzwischen mehr Gold als US‑Staatsanleihen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei China: Das Land kauft heimlich große Mengen Gold, möglicherweise bis zu 250 Tonnen, als Teil einer Strategie, die wirtschaftliche Dominanz des Dollars zu brechen.
Nach Einschätzung von Experten will China mit diesen stillen Käufen Preismanipulationen vermeiden. Gleichzeitig baut das Land seine Reserven stetig aus, ohne für größere Unruhe am Goldmarkt zu sorgen.
Im scharfen Kontrast zu Gold steht der Kryptomarkt tief im Minus. Der Bitcoin Kurs startete in den Dezember mit einem Rückgang von 7,8 Prozent. Ethereum verlor sogar 9,9 Prozent. Auch Altcoins wie XRP und Solana gerieten stark unter Druck und büßten 9,2 beziehungsweise 10 Prozent ein.
Der Verkaufsdruck scheint aus einer wachsenden Flucht in Sicherheit zu resultieren. Anleger setzen in großem Stil auf Gold, während risikoreiche Investments wie Kryptos abgestoßen werden.
Anleger blicken in dieser Woche gespannt auf wichtige Konjunkturdaten. Sie könnten mehr Klarheit über mögliche Zinssenkungen bringen – und damit die Stimmung an den Märkten drehen.
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