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Der Hedgefonds-Milliardär, der durch seine erfolgreiche Prognose der Finanzkrise 2008 weltbekannt wurde, sieht erneut eine große Chance. Nach Einschätzung von John Paulson steht die Gold-Rally erst am Anfang. Er erwartet, dass schwindendes Vertrauen in Fiatwährungen die Nachfrage nach dem Edelmetall in den kommenden Jahren weiter antreiben wird.
Paulson verweist darauf, dass Zentralbanken ihre Goldreserven seit Jahren ausbauen. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass viele Währungsbehörden diese Käufe fortsetzen wollen.
Diese strukturelle Nachfrage schafft aus seiner Sicht zusammen mit dem wachsenden Interesse privater Anleger eine solide Basis für den Goldpreis.
„Je stärker das Vertrauen in Papierwährungen schwindet, desto mehr wird Gold als Alternative an Bedeutung gewinnen“, sagte Paulson.
Der Goldpreis schwankte in den vergangenen Monaten deutlich, auch wegen der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Nach einem Höchststand von mehr als 5.500 Dollar fiel der Goldkurs auf 4.000 Dollar. Paulson rechnet dennoch damit, dass der langfristige Trend klar positiv bleibt.
Sein Optimismus zeigt sich auch in seinen Investitionen. Paulson äußerte sich, nachdem NovaGold Resources, dessen Co-Chairman er ist, vereinbart hatte, seinen Anteil am Donlin-Gold-Projekt in Alaska zu übernehmen. Durch die Transaktion erhält NovaGold, das Goldminenprojekte entwickelt, das vollständige Eigentum an einem der größten noch unerschlossenen Goldprojekte in den Vereinigten Staaten.
Nach Paulsons Einschätzung bieten Goldminenunternehmen in einer frühen Entwicklungsphase mehr Aufwärtspotenzial als der direkte Besitz von Gold. NovaGold verfügt Schätzungen zufolge über Goldreserven von rund 40 Millionen Unzen, was aus seiner Sicht angesichts der aktuellen Bewertung attraktiv ist. Auf Basis des derzeitigen Goldkurses entspricht das insgesamt einem Wert von mehr als 160 Milliarden Dollar.
Nicht alle Analysten sind ähnlich optimistisch. So senkte die US-Bank JPMorgan ihre Prognose für den Goldpreis zuletzt von 6.000 auf 4.500 Dollar. Die Bank rechnet damit zwar weiterhin mit einem Wertzuwachs bei Gold im restlichen Jahr 2026. Auch längerfristig bleibt die US-Investmentbank jedoch ähnlich wie Paulson positiv für das Edelmetall gestimmt.
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