Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Franklin Templeton, ein US-amerikanischer Vermögensverwalter, hat seine Blockchain-Plattform an das von Banken unterstützte Canton Network angebunden. Mit diesem Schritt will das Investmenthaus die Nutzung seines tokenisierten Geldmarktfonds unter institutionellen Anlegern ausweiten. Das berichtet Bloomberg.
Das Canton Network, das bereits mit unter anderem Goldman Sachs und Tradeweb zusammenarbeitet, ist ein Blockchain-Netzwerk, das für seinen Fokus auf Privatsphäre bekannt ist. Teilnehmer können Transaktionen ausführen, ohne dass sensible Informationen öffentlich festgehalten werden. Durch den Anschluss von Franklin Templeton können institutionelle Akteure nun Benji-Token, digitale Anteile am Geldmarktfonds des Vermögensverwalters, halten und handeln.
Laut Sandy Kaul, Leiterin für digitale Innovation bei Franklin Templeton, ist die Wahrung der Privatsphäre für große Finanzinstitute essenziell. „Institutionelle Akteure wollten die Möglichkeit, die Privatsphäre rund um ihre Transaktionen zu wahren. Sie wollten nicht, dass ihre Trades auf öffentlichen Blockchains festgehalten werden“, so Kaul.
Der Benji-Token soll die Besicherung effizienter machen. Dank des Tokens können Geldmarktfondsanteile nahezu sofort als Sicherheiten eingesetzt werden. Zudem lassen sie sich zwischen Institutionen wiederverwenden – etwas, das in traditionellen Systemen zuvor deutlich langsamer ablief. Der Benji-Token ist die digitale Abbildung des OnChain U.S. Government Money Fund. Der Fonds wurde 2021 auf der Stellar (XLM) Blockchain aufgelegt und verwaltet derzeit rund 845 Millionen Dollar, wie Daten von rwa.xyz zeigen.
Benji-Token schütten zudem täglich Erträge aus, berechnet auf Intraday-Basis. Damit sind sie laut Kaul eine kapitaleffizientere Alternative zu Stablecoins. Stablecoin-Nutzer setzen die Coins vor allem für Transaktionen ein, profitieren jedoch nicht von den Erträgen, die Emittenten mit den zugrunde liegenden Vermögenswerten wie Staatsanleihen erzielen. Benji-Token bieten diesen Vorteil hingegen.
Digital Asset Holdings startete das Canton Network im Jahr 2023. Inzwischen umfasst das Netzwerk rund 396 Milliarden Dollar an „Real-World Assets“, darunter Stablecoins. Das ist mehr als das Doppelte der 192 Milliarden Dollar, die laut rwa.xyz auf Ethereum (ETH) abgebildet sind.
Gemeinsam mit Euroclear, einem führenden europäischen Finanzdienstleister, arbeitet Canton derzeit am Global Collateral Network. Dieses Netzwerk erprobt die grenzüberschreitende Echtzeit-Übertragung von Sicherheiten über die Blockchain. Laut Copper Research verzeichnet das Netzwerk seit dem Start ein „parabolisches Wachstum“.
Uber testet gemeinsam mit HSBC und Franklin Templeton Blockchain-Technologie, um Unternehmensgelder rund um die Uhr anzulegen und zugleich für Zahlungen verfügbar zu halten – auch außerhalb der Geschäftszeiten.
Sony startet ein weltweites Blockchain-Programm für Start-ups und Kreative aus der Unterhaltungsbranche. Zudem arbeitet der Konzern an neuen Krypto-Anwendungen und SONEIUM.
Microsoft, Google und Goldman Sachs blockieren den Handel mit tokenisierten Aktien. Inzwischen stellen sich 22 Unternehmen gegen das neue SEC-Experiment auf OKXICE.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
ChatGPT rechnet für Ende 2026 mit einem XRP-Kurs von 1,45 Dollar. Welches Kurspotenzial gibt es und welche Kursmarken sind wichtig?