Das 19. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland wurde heute verabschiedet und enthält erstmals Maßnahmen, die ausdrücklich auf Stablecoins und Kryptobörsen abzielen. Die große Frage bleibt, ob die EU mit diesem Schritt endlich das Netzwerk in den Griff bekommt, mit dem Moskau Sanktionen umgeht.
Stablecoin als Kriegsfinanzierung eingestuft
Das Paket richtet sich unter anderem gegen die Rubel-Stablecoin A7A5, die laut EU zu einem „prominenten Instrument zur Finanzierung von Aktivitäten geworden ist, die den Angriffskrieg unterstützen“. Die Europäische Kommission meldet zudem, dass Russland zunehmend Krypto nutzt, um Sanktionen zu umgehen.
Nach der Maßnahme wurden der Entwickler von A7A5, der kirgisische Emittent der Stablecoin und die Plattform, auf der „signifikante Volumina“ gehandelt wurden, allesamt mit Sanktionen belegt. Transaktionen mit dieser Stablecoin werden innerhalb der EU verboten.
Darüber hinaus wurden Banken und Ölhändler aus Ländern wie Kirgisistan, Tadschikistan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Hongkong wegen ihrer Beteiligung an Sanktionsumgehung mit einem Transaktionsverbot belegt. Auch russische Zahlungs- und Kartensysteme wie Mir und SBP werden weiter eingeschränkt.
Kallas: ‘Jeder Euro, den wir Russland entziehen, zählt’
Im Energiebereich enthält das Paket ein Verbot der Einfuhr von russischem Flüssigerdgas (LNG), das für kurzfristige Verträge innerhalb von sechs Monaten gilt und ab dem 1. Januar 2027 für langfristige Vereinbarungen. Damit nimmt die EU das ins Visier, was sie als zentrale Einnahmequellen Russlands für die Kriegsführung ansieht.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärt, es werde für Putin zunehmend schwieriger, seinen Krieg zu finanzieren. „Jeder Euro, den wir Russland entziehen, ist einer, den es nicht für den Krieg ausgeben kann.“
Wie wirksam die Maßnahmen sein werden, hängt von Umsetzung und Zusammenarbeit zwischen den Staaten ab. Ob Russlands Krypto-Netzwerke und Handelsrouten tatsächlich stillgelegt werden können, ist noch unklar.
Sichere dir noch heute 10 € gratis und zahle keine Handelsgebühren auf deine ersten 10.000 €!
Nutze diese einmalige Chance mit Newsbit und Bitvavo, indem du jetzt über den Button unten ein Konto eröffnest. Zahle nur 10 € ein und erhalte sofort 10 € gratis. Außerdem kannst du 7 Tage lang gebührenfrei über deine ersten 10.000 € an Transaktionen handeln. Starte noch heute und profitiere direkt von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen!
Erstelle dein Konto und sichere dir deine 10 € gratis.
Verpasse nicht die Gelegenheit, sofort von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen zu profitieren!
Samsung bringt Stablecoins in die Smartphone-Wallet
Samsung will Stablecoins in Samsung Wallet integrieren. Millionen Galaxy-Nutzer könnten dadurch digitale Dollar weltweit einfacher verwahren, versenden und nutzen.
Digitaler Euro vor entscheidender Phase: Das steht auf dem Spiel
Der digitale Euro geht in die entscheidende Verhandlungsphase. Worum es bei dem Projekt geht, weshalb die EZB ihn will – und warum Kritiker Risiken sehen.
Kakao und Circle arbeiten an Stablecoin für den südkoreanischen Won
Kakao und Circle prüfen Stablecoins auf Won-Basis, während Südkorea neue Regeln für digitale Zahlungen, Blockchain-Dienste und internationale Transaktionen vorbereitet.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Krypto-Anleger prognostizieren XRP-Kurs zum 1. August 2026
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs auf dieses Niveau bis Ende 2026
ChatGPT erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 1,40 US-Dollar steigen kann, warnt aber zugleich vor anhaltendem Verkaufsdruck.
