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Monatelang stand Ethereum (ETH) im Schatten von Bitcoin (BTC), der deutlich besser abschnitt. Die Leistungen der smart contract platform waren sogar so schlecht, dass das BTC/ETH Handelspaar seinen niedrigsten Wert seit über fünf Jahren erreichte. Doch die digitale Währung konnte im Mai eine beeindruckende Aufholjagd starten, indem sie seit Anfang April um fast 90% stieg. Das wirft die Frage auf, ist die Zeit der altcoins gekommen?
Die Erholung ist unter anderem in den Quartalsdaten des Analyseplattforms CoinGlass sichtbar. Im ersten Quartal 2025 hatte Ethereum deutlich mehr zu kämpfen als Bitcoin, mit einem Verlust, der 34,6% größer war als der von Bitcoin. Ein Rückgang, der zu Panik und Zweifeln am Markt führte. So wurde der Token mehrfach für ‘tot’ erklärt.
Im zweiten Quartal scheint sich das Blatt jedoch zu wenden. Obwohl Ethereum seine früheren Verluste noch lange nicht vollständig ausgeglichen hat, verzeichnet es mittlerweile einen relativ starken Gewinn von fast 44,22%, was etwa 12% mehr ist als der Anstieg, den BTC im gleichen Zeitraum erzielen konnte.

Da Ethereum nun wieder stark steigt, sehen wir, dass auch auf technischer Ebene interessante Dinge passieren. So wurde ein wichtiges Widerstandsniveau durchbrochen, so Analyst ‘el crypto prof’ auf X.
Es handelt sich um den Durchbruch der Mittellinie des sogenannten Gaussian Channel, eines Indikators, der das langfristige Momentum des Marktes abbildet. Dies geschieht, indem er den allgemeinen Preistrend über einen längeren Zeitraum mit Hilfe eines gewichteten Durchschnitts verfolgt. In früheren Marktzyklen markierte ein Ausbruch über diese Mittellinie den Beginn von explosiven Steigerungen, nicht nur für Ethereum selbst, sondern auch für eine breite Palette anderer altcoins.
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