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Obwohl die Kursentwicklung hinter den Erwartungen zurückbleibt, zeigt das Ökosystem von Ethereum (ETH) derzeit Beeindruckendes. So wurde diese Woche ein neuer Rekord bei den Transaktionen pro Sekunde verzeichnet. Seit dem Start des Layer-2-Netzwerks Lighter liegt er bei 24.192 Transaktionen pro Sekunde.
Lighter ist eine neue Plattform auf Ethereum, auf der Menschen mit dezentralisierten Perpetual-Futures handeln können. Das sind Derivate, mit denen man auf die Kursentwicklung des Marktes spekulieren kann – so wie auch auf der beliebten Plattform Hyperliquid (HYPE).
Und die Transaktionsgeschwindigkeit von Lighter liegt sogar deutlich über der von Base-Chain, der Blockchain der Kryptobörse Coinbase. Lighter schafft 4.000 Transaktionen pro Sekunde, während Base bei 100 bis 200 liegt.
Die Ethereum-Community ist über den neuen Meilenstein des Netzwerks begeistert. Vitalik Buterin, Gründer von Ethereum, wurde auf X deutlich: „Ethereum skaliert.“
Solche Entwicklungen sind für das Ökosystem natürlich wirklich wichtig. Wenn die Blockchain dadurch eine höhere Kapazität erhält, ohne bei der Dezentralisierung große Abstriche zu machen, ermöglicht das neue Anwendungsfälle.
Damit Ethereum tatsächlich als eine Art fundamentale Schicht des Finanzsystems fungieren kann, braucht es höhere Transaktionsgeschwindigkeiten.
Man kann beispielsweise keine Aktien in einer Umgebung handeln, die in Spitzenzeiten theoretisch einfrieren kann. Angenommen, alle wollten gleichzeitig zum Ausgang – das wäre aufgrund technologischer Beschränkungen schlicht nicht möglich.
Das wäre verheerend und würde eine endgültige Durchsetzung der Technologie wohl verhindern – bis die Transaktionskapazität ausreicht. Darauf steuert Ethereum nun Schritt für Schritt zu.
Der Ethereum Kurs liegt für die meisten Anleger jedoch noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Er notiert derzeit bei 3.388 US-Dollar und damit deutlich unter dem Allzeithoch von über 4.900 US-Dollar.
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