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Elon Musk, der reichste Mann der Welt, hat angedeutet, dass er langfristig nahezu sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke spenden will. Der Milliardär äußerte sich, nachdem Nobelpreisträger Daron Acemoglu ihn öffentlich aufgefordert hatte, seine optimistische Sicht auf künstliche Intelligenz (KI) mit konkreten Taten zu untermauern.
Musk hat in den vergangenen Jahren mehrfach erklärt, dass Geld in absehbarer Zeit weitgehend an Bedeutung verlieren könnte. Seiner Ansicht nach könnten KI und Roboter künftig nahezu alle Waren und Dienstleistungen produzieren. Damit würde Geld seine Funktion als Tauschmittel größtenteils einbüßen. Die einzige echte Knappheit, die dann noch bleibe, sei Energie, so Musk.
Acemoglu, Ökonom am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften 2024, schlug daraufhin vor, Musk solle 2036 sein gesamtes Vermögen an wohltätige Organisationen spenden. Das würde aus seiner Sicht zeigen, dass Musk tatsächlich an seine eigene Zukunftsvision glaubt.
Der Ökonom ergänzte, eine solche Spende könne auch die Sorgen über den wachsenden Einfluss von Milliardären auf die Gesellschaft verringern. Er regte an, eine unabhängige Organisation darüber entscheiden zu lassen, welche wirksamen und politisch neutralen wohltätigen Einrichtungen das Geld erhalten.
Musk reagierte wenige Stunden später auf X mit den Worten: „Ja, so etwas habe ich tatsächlich vor.“
Weitere Erläuterungen lieferte der Unternehmer nicht. Damit bleibt offen, wie viel er genau spenden will, wann dies geschehen soll und über welche Struktur.
Die Äußerung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Musks Vermögen deutlich gesunken ist. Laut Forbes wird es derzeit auf mehr als 700 Milliarden Dollar geschätzt. Zuvor hatte sich der Wert seiner SpaceX-Beteiligung seit dem Höchststand im Juni etwa halbiert.
Trotz dieses Rückgangs bleibt Musk mit deutlichem Abstand der reichste Mensch der Welt. Hinter ihm folgen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin sowie Amazon-Gründer Jeff Bezos.
Ob Musk aus seiner Aussage am Ende einen konkreten Plan macht, bleibt vorerst offen. Seine Reaktion auf X zeigt vor allem, dass er die Idee nicht zurückweist. Konkrete Details zu einer möglichen Spende in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Dollar hat er bislang nicht genannt.
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