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Gestern war kein besonders guter Tag für Bitcoin (BTC). Der Bitcoin-Kurs erlitt einen starken Rückgang, und die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs) verzeichneten ihren größten Verlust seit drei Wochen. Mit einem Abfluss von 435 Millionen Dollar war es sogar einer der schlechtesten Tage seit ihrer Einführung im Januar.
Konkret mussten die Bitcoin-Fonds gestern einen Gesamtverlust von 435,3 Millionen Dollar hinnehmen, wie Daten von Farside Investors zeigen.
Seit ihrer Notierung an den US-Börsen am 11. Januar gab es nur zwei Handelstage mit größeren Kapitalabflüssen als gestern. Der letzte war am 4. November, als 541,1 Millionen Dollar aus den Fonds abgezogen wurden. Ein ähnlicher Verlust wurde am 1. Mai mit 563,7 Millionen Dollar verzeichnet.
Betrachtet man die enttäuschenden Ergebnisse von gestern, kann einzig BlackRock auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken. Sein IBIT-Fonds verzeichnete einen Zufluss von 267,8 Millionen Dollar.
Die meisten Fonds beendeten den Tag jedoch im Minus. Besonders schlecht schnitt der BITB-Fonds von Bitwise ab, der Abflüsse von 280,7 Millionen Dollar verzeichnete. Auch Fidelitys FBTC-Fonds, der gemeinsame ARKB-Fonds von ARK Invest und 21Shares sowie Grayscales GBTC-Fonds verloren jeweils mehr als 100 Millionen Dollar.
Der Bitcoin-Kurs hatte gestern ebenfalls einen schweren Tag. Er fiel von fast 99.000 Dollar auf ein Tief von 92.600 Dollar, was einem Rückgang von mehr als 6 % entspricht. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird Bitcoin für 92.900 Dollar gehandelt.
Verluste in dieser Größenordnung treffen besonders hart, wenn man bedenkt, dass die Bitcoin-ETFs in den letzten Wochen außergewöhnlich gut abgeschnitten haben. In den vergangenen drei Wochen konnten die Fonds jede Woche mehr als 1 Milliarde Dollar Zuflüsse verzeichnen. Letzte Woche wurde das wöchentliche Rekordhoch aus dem März von 2,5 Milliarden Dollar mit einem Zufluss von beeindruckenden 3,353 Milliarden Dollar übertroffen, wie bereits im Bitcoin-News berichtet wurde.
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