Binance, die weltweit größte Krypto-Börse, geriet im letzten Jahr in die Schlagzeilen, nachdem der Gründer und CEO Changpeng Zhao, besser bekannt als CZ, beschuldigt wurde, gegen Anti-Geldwäsche-Gesetze in den Vereinigten Staaten (USA) verstoßen zu haben.
Dies führte dazu, dass Binance mit rechtlichen Sanktionen und Geldstrafen konfrontiert wurde. Seitdem steht die Plattform unter strenger Aufsicht und muss strikte Vorschriften einhalten, so der aktuelle CEO Richard Teng.
Verurteilung und vorzeitige Freilassung von Changpeng Zhao
Im November 2023 trat Zhao als CEO zurück, nachdem er zusammen mit Binance ein Schuldbekenntnis abgelegt hatte, gegen Anti-Geldwäsche-Vorschriften verstoßen zu haben. Sechs Monate später, im Mai 2024, wurde CZ verurteilt, nachdem das US-Justizministerium (DOJ) im April eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren gefordert hatte.
Zhao verbüßt derzeit seine Strafe im Residential Reentry Management (RRM) Long Beach, einem Gefängnis in Südkalifornien. Seine Freilassung wurde jedoch vorgezogen und ist nun für den 29. September 2024 geplant, so das U.S. Federal Bureau of Prisons.
Zukünftige Pläne von Zhao
Nach seiner Freilassung plant Zhao, eine passivere Rolle in der Krypto-Industrie einzunehmen. Obwohl er zuvor angegeben hatte, wieder eine aktive Position bei Binance übernehmen zu wollen, ist CZ inzwischen dauerhaft von der Börse ausgeschlossen, als Teil einer Einigung mit dem US-Justizministerium.
Der ehemalige CEO betont die Bedeutung von Regulierung für die Zukunft der Branche und erklärt, dass Binance unter verstärkter Aufsicht stärker geworden sei. Über sein Anwaltsteam bedankte sich Zhao bei seinen Anhängern für ihre Unterstützung während seiner Inhaftierung und erklärte, dass er sich nach seiner Strafe auf Bildung konzentrieren und ein neues Kapitel in seinem Leben beginnen wolle.
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