Institutionelle Anleger kaufen weiterhin in großem Umfang Bitcoins, was sich aus den beträchtlichen Mengen an Bitcoin zeigt, die derzeit von Vermögensverwaltern wie BlackRock und Grayscale gehalten werden. Diese beiden Finanzriesen besitzen nun fast 3 Prozent der im Umlauf befindlichen Bitcoin.
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock besitzt derzeit 357.736 BTC, während der GBTC von Grayscale 227.712 BTC hält. Zusammen repräsentieren diese beiden ETFs jetzt 2,97 % der gesamten im Umlauf befindlichen Bitcoin, basierend auf den neuesten Zahlen von Glassnode.
Darüber hinaus verwaltet Grayscale weitere 5.962 BTC in seinem Digital Large Cap Fund und 32.692 BTC in seinem Grayscale Bitcoin Mini Trust, was ihren Einfluss auf den Markt weiter verstärkt.
Starke Zuflüsse in Bitcoin-ETFs durch Zinserwartungen getrieben
Bitcoin-ETFs bleiben enorm beliebt, was sich deutlich aus den jüngsten Zuflusszahlen ergibt. Gestern verzeichneten die US-Spot-Bitcoin-ETFs einen Nettozufluss von 202,6 Millionen Dollar und setzten damit eine Serie von acht Tagen mit anhaltenden Zuflüssen für diese Anlageprodukte fort. Letzte Woche betrug der gesamte Zufluss 543 Millionen Dollar, wobei der Großteil am Freitag angezogen wurde. An diesem Tag zogen die Bitcoin-ETFs satte 252 Millionen Dollar an, den höchsten Zufluss seit dem 22. Juli.
Diese starken Zuflüsse werden größtenteils durch Hinweise des Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, auf eine bevorstehende Zinssenkung angetrieben. Laut CoinShares-Analyst James Butterfill fand der Großteil der Zuflüsse am Freitag nach den moderaten Bemerkungen von Powell statt, was zeigt, wie empfindlich Bitcoin auf Änderungen der Zinserwartungen reagiert.
Während des jährlichen Jackson Hole Economic Policy Symposiums in Wyoming erklärte Powell, dass „die Zeit gekommen ist, die Politik anzupassen“ und dass „die Richtung klar ist, aber der Zeitpunkt und das Tempo der Zinssenkungen von den eingehenden Daten, den sich entwickelnden Aussichten und der Risikobilanz abhängen werden.“
Nach Powells Bemerkungen stieg der Bitcoin-Preis am Freitag über 64.000 Dollar. Seitdem ist der Preis leicht auf etwa 62.000 Dollar gesunken, was einen Rückgang von 3 % in den letzten 24 Stunden darstellt. Dennoch ist Bitcoin in dieser Woche immer noch um 2,9 % gestiegen.
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