Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Die deutsche Wirtschaft erholt sich stärker als bislang angenommen. Zwischen April und Juni stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent; zuvor war noch ein Plus von 0,2 Prozent erwartet worden.

Vor allem die kräftigen Exporte gaben der größten Volkswirtschaft Europas Rückenwind. Damit gewinnt die Erholung zunehmend an Kontur. Deutschland wächst inzwischen seit drei Quartalen in Folge – das war seit dem Ende der Corona-Pandemie nicht mehr der Fall.

Exporte stützen die deutsche Wirtschaft

Vor allem die starken Ausfuhren hielten die deutsche Wirtschaft auf Kurs. Der Außenbeitrag steuerte im zweiten Quartal 0,2 Prozentpunkte zum Wachstum bei und war damit erneut der wichtigste Treiber.

Auch im Inland legten die Ausgaben leicht zu. Sowohl private Haushalte als auch der Staat gaben 0,1 Prozent mehr aus. Die Unternehmensinvestitionen blieben dagegen ein Schwachpunkt und sanken überraschend um 0,2 Prozent.

„Die wirtschaftliche Dynamik vom Jahresbeginn hat sich fortgesetzt“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamts. „Wie schon im ersten Quartal war der Zuwachs vor allem den starken Exporten zu verdanken.“

Auch frühere Daten fallen nun günstiger aus. Das Wachstum im ersten Quartal wurde auf 0,4 Prozent nach oben revidiert. Damit nimmt die vorsichtige Erholung der deutschen Wirtschaft weiter Gestalt an.

Deutschland arbeitet sich aus der Stagnation

Nach Jahren wirtschaftlicher Stagnation scheint Deutschland allmählich wieder Tritt zu fassen. Das BIP ist nun drei Quartale in Folge gewachsen. Zuletzt war das rund um das Ende der Corona-Pandemie der Fall.

Neben den Exporten soll vor allem der Staat die Erholung weiter anschieben. Berlin stellt hohe Summen für Infrastruktur und Verteidigung bereit. Zugleich arbeitet die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz an Reformen bei Steuern, Renten und Bürokratie, um Unternehmen wieder zu mehr Investitionen zu bewegen.

Fragil bleibt die Erholung dennoch. Hohe Energiepreise und der anhaltende Krieg im Nahen Osten belasten Unternehmen und Verbraucher. Auch die Investitionen enttäuschten im vergangenen Quartal.

Hinzu kommt ein unerwartetes Problem. Der extrem niedrige Wasserstand des Rheins bremst nach Einschätzung der Bundesbank die Wirtschaft. Der Fluss ist eine zentrale Verkehrsader für die deutsche Industrie. Können Schiffe weniger Fracht aufnehmen, steigen die Transportkosten und Unternehmen riskieren Engpässe in der Versorgung.

Deutschland zeigt damit zwar erstmals wieder deutlichere Anzeichen einer Erholung, von einem kräftigen Aufschwung kann vorerst aber keine Rede sein.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Chinas Außenministerium

China stellt sich hinter Iran und warnt Washington vor Eskalation

Chinas Außenministerium
Druckenmiller
Bessent
Mehr Wirtschaft news

Meist gelesen

Ripple, XRP
Vancouver, KANADA – 30. April 2024: Ripple- und XRP-Icons sind auf einem iPhone-Display zu sehen
Chart mit fallenden Candlesticks