Wenn wir dem populären Analysten Nicholas Merten Glauben schenken, dann sendet der Bitcoin-Kurs derzeit ziemlich besorgniserregende Signale. In einem neuen Video auf YouTube teilt Merten seine Bedenken über den Bitcoin-Kurs mit, nachdem die digitale Währung es nicht geschafft hat, über einen wichtigen Widerstand hinauszusteigen – selbst nach mehreren Versuchen.
Schwache Signale von Bitcoin
„Die Bitcoin-Kursentwicklung zeigt hier einige besorgniserregende Signale. Aus der Perspektive der Preisanalyse haben wir nun seit mehr als anderthalb Wochen erhebliche Widerstände gegen den Bitcoin beim 21-Tage-Gleitenden-Durchschnitt“, so der Analyst.

Merten sagt auch, dass der Bitcoin-Kurs unter den 200-Tage-Durchschnitt gefallen ist. Das deutet normalerweise auf eine bärische Phase für die digitale Währung hin. „Das ist nicht gut, Jungs. Das ist überhaupt keine gute Entwicklung auf den Charts“, sagte er auf YouTube.
„Für mich ist es jetzt wichtig, über die alten Höchststände hinauszukommen. Wenn wir es nicht einmal schaffen, diese zu überschreiten und eine neue Phase des Bullenmarktes zu beginnen“, sagte Merten und bezog sich dabei auf den Kurs von 69.000 Dollar im November 2021.
Während dieses Bullenmarktes haben wir diesen Kurs zwar überschritten, aber seiner Meinung nach nicht auf überzeugende Weise, wie es normalerweise bei einem Bullenmarkt der Fall ist.
Wochenschluss über 72.500 Dollar notwendig für Bitcoin
Was Bitcoin laut Merten braucht, ist ein Wochenschlusskurs über 72.500 Dollar. Wenn das nicht gelingt, ist er nicht daran interessiert, erneut einzusteigen.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin-Kurs bei 60.480 Dollar und damit 0,87% im Plus. Das scheint derzeit kein fantastisches Kursniveau für Bitcoin zu sein, aber man muss bedenken, dass wir am 5. August noch das Niveau von 48.000 Dollar erreicht haben.
In dieser Hinsicht hat sich Bitcoin doch relativ schnell von diesem gigantischen Absturz erholt. Jetzt bleibt die Frage, ob es einen zweiten Teil der Bullenrallye geben wird. Sicherheiten gibt es leider nicht in der Finanzwelt. Sonst wäre das Investieren natürlich viel einfacher.
Obwohl Merten technisch gesehen nicht von Bitcoin überzeugt zu sein scheint, sieht es auf der makroökonomischen Seite etwas rosiger aus. Hier sehen wir, dass die Inflation in den Vereinigten Staaten endlich auf das angestrebte Niveau von 2,0% sinkt und die Federal Reserve bald mit der Senkung der Zinsen beginnen kann.
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