Früher heute berichteten wir bereits, dass Monero (XMR) einen bemerkenswerten Anstieg von 40% verzeichnete. Inzwischen ist klar, woher dieser unerwartete Anstieg stammt. Der bekannte On-Chain-Forscher ZachXBT berichtet nämlich von einem mutmaßlichen Bitcoin-Diebstahl im Wert von 330 Millionen Dollar, bei dem die gestohlenen Gelder über Monero gewaschen wurden. Dieses Ereignis führte direkt zu einem starken Kursanstieg von Monero (XMR).
Gigantische Bitcoin-Transaktion bemerkt
Am 28. April meldete ZachXBT eine auffällige Transaktion von immerhin 3.520 Bitcoin (BTC), was einem Wert von 330,7 Millionen Dollar entspricht. Die Mittel wurden an eine unbekannte Adresse überwiesen: bc1qcry…vz55g. Kurz nach dieser Übertragung begann eine umfangreiche Geldwäscheoperation, bei der die Bitcoin über sechs verschiedene Börsen in Monero umgewandelt wurden, eine Kryptowährung, die für ihre datenschutzorientierten Merkmale bekannt ist.
Die massive Umwandlung in Monero verursachte eine enorme Preisexplosion von Monero. Der XMR-Preis stieg innerhalb eines Tages um ganze 40 Prozent auf einen Höhepunkt von 339 Dollar. Inzwischen fiel der Kurs wieder stark zurück auf ein aktuelles Niveau von 266 Dollar. Immer noch 13% höher als gestern.

Keine Beteiligung von Nordkorea
Bei großen Krypto-Hacks wird oft sofort auf die Lazarus-Gruppe geschaut. Auf die Frage, ob das nordkoreanische Hacker-Kollektiv hinter dem Angriff steckt, antwortete ZachXBT entschieden: „sehr unwahrscheinlich.“ Laut ihm sind es eher unabhängige Hacker, die für diesen großangelegten Diebstahl verantwortlich sind.
In Reaktion auf die Ereignisse stellte das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis fest, dass Kriminelle nach wie vor hauptsächlich reguläre Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Stablecoins verwenden. „Obwohl Privacy Coins mehr Anonymität bieten, bleibt ihre Nutzung aufgrund von Liquiditätsproblemen und dem Ausschluss von Monero bei großen Börsen begrenzt.“
Darüber hinaus betonte Chainalysis, dass selbst Monero-Transaktionen nicht vollständig unauffindbar sind. Letztes Jahr wurde ein Video geleakt, in dem vorgeschlagen wurde, dass Chainalysis über „bösartige Knoten“ Transaktionen in Monero-Netzwerken verfolgen kann. Inzwischen gewinnt Monero auch außerhalb des kriminellen Sektors an Boden. Zwei Spar-Supermärkte in der Schweiz akzeptieren seit kurzem nämlich XMR-Zahlungen, dank Kooperationen mit DFX Swiss und OpenCryptoPay.
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