Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Circle, das Unternehmen hinter dem Stablecoin USDC, hat ein außergewöhnlich starkes drittes Quartal hinter sich. Der Nettogewinn lag bei 214 Millionen US-Dollar, mehr als dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Damit überraschte das Unternehmen Analysten und Anleger.
Der Gewinnsprung ist vor allem der starken Expansion des Stablecoin USDC zu verdanken. Ende September waren 73,7 Milliarden US-Dollar an USDC im Umlauf, mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Auch der durchschnittliche Umlaufbestand lag fast doppelt so hoch wie 2024.
Dieses Wachstum schlug sich unmittelbar in höheren Erlösen nieder. Der Gesamtumsatz, einschließlich Erträgen aus den Reserven, belief sich auf 740 Millionen US-Dollar. Die bereinigte EBITDA – eine vielgenutzte Kennzahl für die operative Ertragskraft – stieg um 78 Prozent auf 166 Millionen US-Dollar.
Circle-Chef Jeremy Allaire sieht das Wachstum als Zeichen dafür, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist. „Die Adoption von USDC beschleunigt sich weiter“, sagt er. „Wir bauen an einem neuen wirtschaftlichen Betriebssystem für das Internet.“
Ein zentrales Element davon ist der Start von Arc, Circles eigenem Blockchain-Netzwerk. Die Testnet-Phase ging Ende Oktober live, unterstützt von mehr als 100 Unternehmen aus der Welt der Banken, Fintechs und digitalen Assets. Circle prüft zudem, ob es einen eigenen Token auf Arc herausgeben wird.
Auch international wächst Circle im Eiltempo. Das Circle Payments Network ist inzwischen in acht Ländern aktiv und zählt 29 angeschlossene Finanzinstitute. Außerdem stehen weitere 500 Partner in den Startlöchern.
Gleichzeitig stärkt Circle seine Position mit neuen Kooperationen – unter anderem mit großen Namen wie Visa, Kraken, Deutsche Börse und Fireblocks.
Angesichts der starken Quartalszahlen hat Circle seine Jahresprognose angehoben. Das Unternehmen rechnet nun mit höheren Erlösen aus Abonnements und Transaktionsdiensten als zuvor geplant und stellt zugleich zusätzliche Kosten durch Expansion und Personalaufbau in Aussicht.
An der Börse fiel die Reaktion dennoch verhalten aus. Die Aktie CRCL rutschte am Dienstag um mehr als fünf Prozent auf 98,30 US-Dollar ab und lag auch im vorbörslichen Handel erneut im Minus. Möglich, dass Anleger nach der jüngsten Rally Gewinne mitnehmen.
Das KI-Unternehmen Anthropic gibt Millionen für den Schutz seines Konzernchefs aus. Für die Sicherheit von Mark Zuckerberg zahlt Meta noch deutlich mehr.
Google verliert mehr als 500 Milliarden Dollar an Börsenwert. Die KI-gestützte Suche bringt weniger Werbeeinnahmen als die herkömmliche Suche.
Ray-Ban-Erbe Rocco Basilico lehnt ein Angebot seines Halbbruders über 3,5 Milliarden Euro ab. Damit verschärft sich der Familienstreit um das Milliardenvermögen.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußert sich zu Gerüchten rund um XRP und erläutert die Zukunftspläne des Unternehmens.