Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
China steuert offenbar erneut auf zusätzliche Konjunkturmaßnahmen zu. Die Wirtschaft büßte im zweiten Quartal deutlich an Schwung ein. Damit wird das offizielle Wachstumsziel für 2026 immer schwerer erreichbar.
Peking peilt in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 4,5 bis fünf Prozent an. Schon das ist das niedrigste Ziel seit Jahrzehnten. Im zweiten Quartal lag das Wachstum jedoch nur bei 4,3 Prozent. Das ist kein dramatischer Einbruch, aber ein klares Warnsignal.
Chinas Wirtschaft wächst weiterhin, doch die Kluft zwischen starken und schwachen Sektoren wird größer.
Das Problem liegt vor allem in der Binnenfrage. Die chinesische Wirtschaft zeigt ein klar K-förmiges Bild. Am oberen Ende bleiben die Exporte stark, vor allem in Branchen, die von KI, Chips und Elektronik profitieren. Im Juni stiegen die Ausfuhren im Jahresvergleich sogar um 27 Prozent.
Am unteren Ende bleibt der Konsum schwach. Die Einzelhandelsumsätze legten lediglich um 1 Prozent zu, der Immobiliensektor bleibt eine schwere Belastung. Die Investitionen in Immobilien gingen in der ersten Jahreshälfte um 18 Prozent zurück.
Das ist entscheidend, weil der Wohnungsmarkt über Jahre das Rückgrat des chinesischen Vermögenseffekts war. Solange Immobilienpreise und das Vertrauen in den Sektor schwach bleiben, werden die Haushalte bei ihren Ausgaben vorsichtig bleiben.
Erwartet wird, dass die chinesische Führung noch in diesem Monat zusätzliche Stützungsmaßnahmen berät. Im Mittelpunkt dürfte vor allem eine schnellere Ausgabe von Anleihen stehen, damit Lokalregierungen mehr in Infrastruktur investieren können.
Das entspricht dem traditionellen Ansatz Pekings. Wenn sich das Wachstum abschwächt, soll der Staat Investitionen vorziehen.
Dafür hat China noch Spielraum. Ein großer Teil der für dieses Jahr geplanten Anleiheemissionen wurde bislang nicht ausgeschöpft. Hinzu kommen ungenutzte Kontingente und spezielle Kreditinstrumente, die zur Stützung der Wirtschaft eingesetzt werden können.
Damit kann Peking das Wachstum wohl wieder in Richtung der Zielspanne drücken. Das zugrunde liegende Problem löst sich dadurch aber nicht vollständig.
Wer auf einen großen Konsumimpuls setzt, sollte vermutlich vorsichtig bleiben. China spricht seit Längerem darüber, die Binnennachfrage zu stärken. Die tatsächlichen Maßnahmen fallen jedoch häufig begrenzt aus, etwa durch Subventionen für Haushaltsgeräte und Autos.
Das hilft kurzfristig, zieht aber vor allem künftige Nachfrage vor. Viele Analysten rechnen deshalb nicht mit einem „Big Bang“ für die Verbraucher. Peking dürfte staatliche Mittel lieber in strategisch wichtige Sektoren lenken: KI, Halbleiter, Quantencomputing und fortgeschrittene Industrieproduktion.
Das sagt viel über die Prioritäten aus. China will nicht nur die Wirtschaft stabilisieren. Es will auch den technologischen Wettbewerb mit den Vereinigten Staaten gewinnen.
Die Entscheidung für Hightech statt direkter Hilfen für Haushalte ist aus geopolitischer Sicht nachvollziehbar. China will unabhängiger von amerikanischer Technologie werden, bei Chips und KI stärker aufgestellt sein und seine industrielle Basis weiter aufwerten.
Ökonomisch hat diese Strategie jedoch eine Kehrseite. Investitionen in Technologie- und Exportsektoren können das Wachstum vorübergehend stützen, verbessern aber nicht automatisch Einkommen und Vertrauen der privaten Haushalte.
Genau dort liegt die Schwäche. Ohne eine Erholung bei Beschäftigung, Löhnen, Immobilien und Verbrauchervertrauen bleibt die Binnenfrage fragil.
Der IWF warnt vor stärkeren Kursschwankungen bei tokenisierten Aktien im Vergleich zu herkömmlichen Aktien. Zugleich investieren große Handelsplattformen in diesen schnell wachsenden digitalen Markt.
Die US-Inflationsdaten zeigen diese Woche, ob die jüngste Zinserhöhung ausgereicht hat. Zugleich stellen ASML und große Banken die Stimmung an den weltweiten Börsen auf die Probe.
Die Börse notiert nahe ihren Rekordständen, doch immer weniger Aktien tragen die Kursanstiege. Woran liegt das? Und was steckt dahinter?
Ein KI-Modell prognostiziert für XRP bis Ende Oktober einen möglichen Kursanstieg auf 1,67 US-Dollar. Mehrere positive technische Signale stützen die Prognose.
Peter Brandt sieht neue Chancen für XRP, während Großinvestoren zukaufen und US-XRP-ETFs seit Wochen starke Zuflüsse verzeichnen.
Peter Brandt hält einen Bitcoin-Anstieg bis 2029 auf 600.000 Dollar für möglich, warnt zuvor aber vor einer kräftigen Korrektur.