Bitcoin (BTC) hat in der vergangenen Woche einen deutlichen Rückgang erlebt und bewegt sich derzeit zwischen 60.000 und 62.000 US-Dollar. Die Frage ist, ob dieses Unterstützungsniveau hält. Makroexperte Raoul Pal ist jedoch optimistisch und sieht sogar Potenzial für einen neuen Kursanstieg.
Akkumulationsphase nach dem Wyckoff-Modell
Laut Pal befindet sich Bitcoin derzeit in einer Akkumulationsphase, basierend auf dem Wyckoff-Modell. Dieses Modell beschreibt Marktzyklen in vier Phasen: Akkumulation, Aufwärtstrend, Distribution und Abwärtstrend.
Nach einer Akkumulationsphase folgt in der Regel eine Aufwärtsbewegung, weshalb Pal erwartet, dass Bitcoin ein neues Allzeithoch (ATH) erreichen kann, möglicherweise über 74.000 US-Dollar.
Weltweite Liquiditätstrends
Ein weiterer Faktor, der zu Pals Optimismus beiträgt, ist die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Preis und globalen Liquiditätstrends. Er betont, dass ein Anstieg der weltweiten Geldmenge oft mit steigenden BTC-Kursen einhergeht. Der Makroexperte prognostiziert, dass Bitcoin in den kommenden Monaten sogar auf 90.000 US-Dollar steigen könnte. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, würde dies einen Anstieg von fast 50 % gegenüber dem aktuellen Kurs bedeuten.
Whales akkumulieren weiterhin Bitcoin
Ob Raoul Pals Prognose Realität wird, bleibt abzuwarten. Auffällig ist jedoch, dass die sogenannten „Whales“ ihr Vertrauen in den langfristigen Aufwärtstrend behalten und weiterhin aggressiv BTC kaufen, selbst bei den aktuellen niedrigeren Kursen. Laut dem Gründer und CEO der Blockchain-Analyseplattform CryptoQuant lassen sich diese großen Akteure von der derzeitigen Unsicherheit, die auch durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verstärkt wird, nicht beirren.
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