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Der XRP-Kurs könnte sich in den kommenden Monaten mehr als verdoppeln und über 3,40 US-Dollar steigen. Davon geht Steven McClurg aus, CEO des Vermögensverwalters Canary Capital. Vom aktuellen Niveau um 1,50 US-Dollar entspräche das einem Plus von mehr als 125 Prozent.
Sein Optimismus stützt sich vor allem auf die wachsende Bedeutung des XRP Ledger (XRPL) im Finanzsektor. Neue Möglichkeiten für institutionelle Kredite und Renditeprodukte könnten nach Einschätzung McClurgs deutlich mehr Kapital in das Netzwerk ziehen und damit auch XRP Auftrieb geben.
XRP hat bereits eine spektakuläre Rally hinter sich. Die Kryptowährung stieg binnen kurzer Zeit von weniger als 1 US-Dollar auf ein Hoch von 1,70 US-Dollar. Ein Teil der Gewinne ist inzwischen wieder verloren gegangen, doch nach Ansicht McClurgs könnte der nächste große Kursanstieg noch bevorstehen.
Ein XRP-Kurs von mehr als 3,40 US-Dollar in den kommenden Monaten würde ihn daher nicht überraschen. Seine Prognose beruht vor allem auf der zunehmenden Rolle des XRP Ledger im Finanzsektor.
McClurg sagt seit Jahren, dass XRP sich als Finanznetzwerkprotokoll durchsetzen werde.
Vor allem bei Banken und anderen großen Finanzinstituten sieht er Chancen. Sie benötigten Infrastruktur, die mehr Kontrolle ermöglicht und regulatorischen Anforderungen entspricht, so McClurg. Genau deshalb könne der XRP Ledger für institutionelle Anwendungen attraktiv werden.
Neue Funktionen für Kreditvergabe und Rendite sollen diese Entwicklung zusätzlich beschleunigen. Fließt dadurch mehr institutionelles Kapital in das Netzwerk, könnte nach Einschätzung McClurgs auch die Nachfrage nach XRP steigen.
Eine wichtige Entwicklung ist die Einführung neuer Möglichkeiten für Kreditvergabe im Netzwerk.
McClurg verweist unter anderem auf Cicada Credit und Clearpool. Diese Anbieter arbeiten an Infrastruktur, über die institutionelle Akteure Kredite und Kreditprodukte über den XRP Ledger anbieten können.
Den potenziellen Markt bezeichnet er als enorm. Im Interview war von einem Volumen von 1 bis 2 Milliarden US-Dollar die Rede, nach Einschätzung McClurgs könnte die tatsächliche Größe jedoch deutlich darüber liegen.
Auch Renditemöglichkeiten könnten aus seiner Sicht zusätzliches Kapital anziehen. Je mehr Finanzaktivitäten über XRPL abgewickelt werden, desto stärker könnte das Ökosystem genutzt werden.
Auch in Südkorea sieht McClurg großes Potenzial für XRP. Die Kryptowährung ist dort seit Jahren beliebt, und die Handelsaktivität zieht erneut kräftig an.
Auf Upbit, der größten Kryptobörse des Landes, ist das Handelsvolumen von XRP seit März um 273 Prozent gestiegen. McClurg zufolge hat XRP damit eine außergewöhnlich starke Position im südkoreanischen Markt aufgebaut.
Das unterscheidet sich seiner Ansicht nach von Ländern wie den USA und Kanada, wo Ethereum (ETH) stärker positioniert ist. In Südkorea erwartet McClurg hingegen, dass XRP eines der wichtigsten Blockchainprojekte bleibt.
Diese Popularität könnte helfen, sollte XRP tatsächlich in Richtung 3,40 US-Dollar steigen.
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