Die Börsenlegende Mark Newton von Fundstrat warnt vor einem massiven Aktiencrash im November. Das wirkt vielleicht ein wenig wie kalter Kaffee, denn die Kurse sind bereits schwach in den November gestartet. Dennoch rechnet Newton damit, dass der S&P 500 – und damit wahrscheinlich auch Bitcoin – weiter nachgeben wird.
Warum erwartet Newton fallende Kurse?
Newton erlangte unter anderem Bekanntheit, weil er den Crash Ende 2021 an den Märkten vorausgesagt hat.
Diesmal rechnet er mit einem vorübergehenden Rücksetzer, getrieben von Faktoren wie einer sich verengenden Marktbreite, überhitzten Tech-Werten und saisonalen Zyklen. Newton geht allerdings nicht davon aus, dass damit ein Bärenmarkt beginnt.
Eine sich verengende Marktbreite bedeutet, dass bei Anstiegen immer weniger Aktien mitziehen. Das sehen wir in den Vereinigten Staaten schon seit einiger Zeit, wo vor allem die Tech-Giganten weiterhin starke Renditen abliefern.
Unterm Strich bleibt Newton positiv
Auch wenn er kurzfristig mit einem Rückgang rechnet, bleibt Newton für den längeren Horizont positiv. Letztlich erwartet er, dass sich der S&P 500 Richtung Dezember und Januar erholt.
Sein Kollege bei Fundstrat, Tom Lee, sagt ebenfalls, er rechne mit einem etwas holprigen Start in den Monat. Dennoch glaubt auch er, dass sich der S&P 500 am Ende wieder erholen wird.
Lee meint, der Index könne den November sogar mit einem Plus von 200 bis 250 Punkten nahe dem Niveau von rund 7.000 Punkten beenden. Das wäre auch für Bitcoin positiv.
Im Allgemeinen weist der Bitcoin-Kurs eine hohe Korrelation mit dem S&P 500 auf. Aktuell ist die Stimmung jedoch ziemlich getrübt, und vor allem der US-Dollar legt zu.
Das hängt vor allem mit dem straffen Zinsentscheid der US-Notenbank zusammen. Dadurch steigt die erwartete Endrate, und Anleger schichten in Staatsanleihen und den Dollar um.
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