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Stablecoins werden weltweit zunehmend als Zahlungsmittel eingesetzt. Laut Bloomberg Intelligence könnte das Zahlungsvolumen über Stablecoins bis 2030 auf beeindruckende 56 Billionen Dollar ansteigen. Dies würde eine starke Integration in das globale Finanzsystem bedeuten.

Im Jahr 2025 betrug das Zahlungsvolumen über Stablecoins noch 2,9 Billionen Dollar. Der erwartete explosive Anstieg ist vor allem auf die verstärkte Nutzung durch große Unternehmen und Bürger in Ländern mit hoher Inflation oder wirtschaftlicher Instabilität zurückzuführen. Bloomberg betont, dass es sich hierbei um tatsächliche Zahlungen handelt, also keine internen Verschiebungen. Das gesamte Blockchain-Transaktionsvolumen ist viel höher, da dieselben Stablecoins häufig mehrfach transferiert werden.
Tether (USDT) und Circles USDC dominieren den Markt, werden jedoch für unterschiedliche Zwecke verwendet. USDT ist bevorzugt für tägliche Zahlungen, geschäftliche Transaktionen und als Wertaufbewahrung. USDC hingegen ist besonders auf DeFi-Plattformen beliebt.
Im Jahr 2025 verarbeitet USDC mehr Transaktionen als USDT: 18,3 Billionen Dollar im Vergleich zu 13,3 Billionen Dollar. Dennoch bleibt USDT größer, wenn man den Gesamtwert im Umlauf betrachtet.
Insbesondere in Ländern mit einer schwachen oder instabilen Währung nimmt die Nutzung von Dollar-Stablecoins rapide zu. Die Bürger verwenden Stablecoins als Alternative zu ihrer lokalen Währung. Daher werden Stablecoins zunehmend für echte Zahlungen eingesetzt und nicht nur innerhalb von Krypto-Ökosystemen.
Auch Regierungen und große Unternehmen steigen ein. Nach neuen Regulierungen in den Vereinigten Staaten arbeiten Länder wie Kanada und das Vereinigte Königreich an einem rechtlichen Rahmen für Stablecoins.
Darüber hinaus bereiten sich große Zahlungsdienstleister auf die Akzeptanz vor. So ermöglicht Western Union inzwischen Transaktionen über Stablecoins auf der Solana-Blockchain.
Bessent bezeichnet Stablecoins als Stütze des Dollars. Hinter Trumps Plan steht noch ein weiteres Ziel: die Finanzierung des Defizits.
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