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Die anhaltende Schwäche am Kryptomarkt erreicht zunehmend auch große Unternehmen der Branche. Vermögensverwalter Bitwise streicht rund 14 Prozent seiner Stellen, während sich der Bitcoin-Kurs innerhalb von zehn Monaten nahezu halbiert hat.
Der Schritt ist bemerkenswert: Bitwise verwaltet rund 9 Milliarden Dollar und zählt zu den größeren Kryptovermögensverwaltern in den USA. Allein steht das Unternehmen damit aber nicht. Auch Coinbase und FalconX haben Stellen abgebaut, während die Kryptobörse BitMEX sogar die Einstellung ihres Geschäfts angekündigt hat.
Bitwise hat seine Belegschaft von rund 180 auf 155 Beschäftigte reduziert. Damit baut der US-Kryptovermögensverwalter etwa 25 Stellen ab, was 14 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht.
Die Reorganisation kommt für die Kryptobranche zu einem schwierigen Zeitpunkt. Bitcoin (BTC) notiert bei rund 64.000 Dollar und hat seit dem Rekordhoch im Oktober etwa die Hälfte seines Werts verloren. Der Markt befindet sich inzwischen seit rund zehn Monaten in einem Abwärtstrend.
Bitwise-Chef Hunter Horsley versucht den Stellenabbau dennoch einzuordnen. Gegenüber Bloomberg betont er, dass Bitwise selbst nach den Kürzungen mehr Mitarbeiter beschäftigt als zu jedem früheren Zeitpunkt in der achtjährigen Unternehmensgeschichte.
Für die längere Frist bleibt Horsley zudem optimistisch. Er erwartet, dass Bitwise weiter wachsen kann, wenn Krypto in der Weltwirtschaft eine größere Rolle einnimmt.
Kurzfristig setzt das Unternehmen jedoch auf Kostensenkungen. Damit ist Bitwise der nächste große Kryptoakteur, der seine Organisation an die anhaltende Marktschwäche anpasst.
Bitwise ist inzwischen ein wichtiger Akteur am US-Kryptomarkt. Der Vermögensverwalter bietet mehr als 70 Anlageprodukte an und verwaltet damit insgesamt rund 9 Milliarden Dollar.
Ein zentraler Baustein ist der Bitcoin-ETF von Bitwise. Allein in diesem Fonds liegen Vermögenswerte von rund 2,3 Milliarden Dollar. Daneben bietet das Unternehmen unter anderem weitere börsennotierte Kryptofonds und private Investmentfonds an.
Gerade deshalb fällt der Stellenabbau ins Gewicht. Bitwise profitierte in den vergangenen Jahren von der wachsenden Nachfrage nach regulierten Kryptoanlagen, muss sich nun aber auf ein deutlich anderes Marktumfeld einstellen.
Der Kryptomarkt befindet sich inzwischen seit rund zehn Monaten im Abschwung. Der starke Rückgang bei Bitcoin setzt die Branche unter Druck, sodass sich auch große Kryptounternehmen zu Kostensenkungen gezwungen sehen.
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