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Seit dem Erreichen eines neuen Allzeithochs im August erlebt Ethereum (ETH) einen kleinen Rückgang. Hinter den Kulissen ergreifen jedoch große Unternehmen ihre Chance. Ein Name ragt dabei besonders heraus, wobei eine Reihe von Transaktionen auf einen neuen Mega-Deal hindeutet.
Der größte öffentliche Ethereum-Inhaber, BitMine, hat laut On-Chain Daten des Analyseplattforms Arkham Intelligence erneut kräftig eingekauft. Über eine Reihe direkter Transaktionen mit der Investmentfirma Galaxy Digital erhielt das Unternehmen am Mittwoch 14.665 ETH, im Wert von etwa 65 Millionen Dollar.
Der Gesamtbesitz des ursprünglichen Bitcoin (BTC) Mining-Unternehmens beläuft sich derzeit auf etwa 1,87 Millionen ETH. Mit dem aktuellen Kurs von 4.378 Dollar entspricht dies einem Marktwert von etwa 7,7 Milliarden Dollar.
BitMine ist damit bei weitem der größte öffentliche Inhaber von Ethereum. Das Unternehmen besitzt mittlerweile 1,54 Prozent des gesamten Bestands. Aber wenn es nach BitMine geht, ist das erst der Anfang. Es zielt auf ein ambitioniertes Ziel: fünf Prozent aller existierenden ETH, was etwa 6,35 Millionen Münzen entspricht.
BitMine ist nicht die einzige Partei, die aggressiv ETH sammelt. Die Nummer zwei, SharpLink Gaming, erweiterte seine enorme Position diese Woche um mehr als 56.500 ETH. Und auch das relativ neue Unternehmen Ether Machine sammelte früher diese Woche 654 Millionen Dollar, um in Ethereum zu investieren. Dieses Geld kam größtenteils von Jeffrey Berns, der im Gegenzug für 150.000 ETH einen Sitz im Vorstand erhielt.
Tom Lee, der Vorsitzender des Vorstands bei BitMine ist, erwartet, dass das eigentliche Feuerwerk noch kommen muss. In einem kürzlich geführten Interview meint er, dass ein Anstieg in Richtung 5.500 Dollar kurzfristig erreichbar ist. Bis Ende des Jahres schließt er sogar einen Höhepunkt bis zu 12.000 Dollar nicht aus. „Man muss diesen Dip einfach kaufen,“ so Lee. Das ist genau das, was sein Unternehmen jetzt getan hat.
Der erfahrene Händler stützt seine Vorhersage auf historische Muster. Während der September oft als schwacher Börsenmonat gilt, sieht Lee gerade dann den richtigen Moment zum Einstieg. Den jüngsten Kursrückgang nennt er daher eine ausgezeichnete Gelegenheit.
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