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Bitcoin notierte gestern noch bei 87.450 Dollar, doch nach einer Rede des US-Präsidenten Donald Trump fiel der Kurs auf 83.655 Dollar. Die Erwartungen an Trumps Videobotschaft, die er beim Digital Asset Summit in New York teilte, waren im Vorfeld hoch.
Diese hohen Erwartungen konnte Trump nicht erfüllen. Insgeheim hoffte das Publikum auf die Ankündigung einer Steuerbefreiung für Bitcoin-Gewinne oder auf neue Informationen zur Strategic Bitcoin Reserve – doch beides blieb aus.
Das Einzige, was Trump erneut versprach, war, dass die Vereinigten Staaten keine ihrer Bitcoin-Bestände verkaufen würden. Zudem rief er den Kongress auf, so schnell wie möglich klare gesetzliche Regelungen für Stablecoins zu schaffen.
Die wohl positivste Aussage war Trumps wiederholtes Ziel, die Vereinigten Staaten zur weltweiten Führungsnation im Bereich Bitcoin zu machen.
„Gemeinsam werden wir Amerika zur unangefochtenen Bitcoin-Supermacht und zur Krypto-Hauptstadt der Welt machen“, so Trump.
Nach Trumps Rede begann der Bitcoin-Kurs zu fallen. Laut dem bekannten Analysten Aksel Kibar besteht weiterhin die Möglichkeit, dass der Kurs auf 73.700 Dollar zurückgeht.

„Das ist der Langfrist-Chart von Bitcoin gegenüber dem US-Dollar. Die Kursentwicklung sieht weiterhin nach einem Rücksetzer zur durchbrochenen Grenze bei 73.700 Dollar aus. Was wir von hier an sehen, wird die Preisbewegungen der kommenden Monate bestimmen“, erklärte Kibar.
In den vergangenen Tagen schien Bitcoin noch etwas Unterstützung von der US-Notenbank zu erhalten. Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, sieht zumindest Potenzial für eine Fed, die in absehbarer Zeit wieder stützend auf die Märkte einwirkt.
Er warnt jedoch auch davor, dass der Kurs von 77.000 Dollar möglicherweise nicht der Tiefpunkt für Bitcoin war.
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