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Hinter dem Bitcoin-(BTC)-Netzwerk stehen die Miner. Sie sind essenziell für die Sicherheit des Netzwerks. Durch komplexe Berechnungen validieren sie Transaktionen und fügen neue Blöcke zur Blockchain hinzu. Obwohl diese Branche oft wegen ihres hohen Energieverbrauchs und der damit verbundenen CO₂-Emissionen kritisiert wird, zeichnet sich ein klarer Trend hin zu nachhaltigeren Praktiken ab.
Ein neuer Bericht der MiCA Crypto Alliance in Zusammenarbeit mit der Datenplattform Nodiens zeigt, dass der Kohleverbrauch im Bitcoin-Mining seit 2011 um ganze 43 % gesunken ist. Im Jahr 2011 stammten noch 63 % der benötigten Energie aus Kohle, während dieser Anteil im Jahr 2024 auf nur noch 20 % gesunken ist.
Der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen ist deutlich im Aufschwung. Jährlich wächst der Anteil nachhaltiger Energie im Bitcoin-Mining durchschnittlich um 5,8 %. Immer mehr Miner entscheiden sich für grüne Alternativen wie Wasserkraft, Wind- und Solarenergie, um ihre Geräte mit Strom zu versorgen.
Auffällig ist, dass sich die Bitcoin-Industrie damit gegen den weltweiten Trend stellt. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) erreichte der globale Kohleverbrauch im Jahr 2024 ein Rekordhoch von 8,8 Milliarden Tonnen – angetrieben durch Länder wie Indien, Indonesien und Vietnam. Während weltweit die Abhängigkeit von Kohle zunimmt, scheint das Bitcoin-Mining eine nachhaltigere Richtung einzuschlagen.
Der Bericht wirft auch einen Blick in die Zukunft und präsentiert fünf Szenarien für den ökologischen Fußabdruck von Bitcoin, basierend auf verschiedenen Preisniveaus der digitalen Währung – von konservativen 10.000 US-Dollar bis hin zu optimistischen 1 Million US-Dollar pro BTC. Im Szenario, in dem sich der Kurs bei rund 250.000 US-Dollar bewegt, erwarten die Forscher, dass zwischen 59,3 % und 74,3 % des Energieverbrauchs aus nachhaltigen Quellen stammen wird (ohne Kernenergie).
Die gesamte Energienachfrage des Bitcoin-Minings wird voraussichtlich bis etwa 2030 ihren Höhepunkt erreichen. Selbst wenn der Preis von Bitcoin explosionsartig steigen sollte, würde der Energieverbrauch des Netzwerks laut Schätzungen nur etwa 0,4 % des weltweiten Primärenergieverbrauchs ausmachen.
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