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Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist unter Druck geraten, und wie so oft schlägt sich das sofort in der Stimmung nieder. Am Markt wächst wieder die Nervosität, weil die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen so stark steigen. Auch der Bitcoin-Chart wird nun zunehmend spannend.
Bitcoin notiert nicht mehr mit komfortablem Abstand über dem Mai-Hoch von 82.850 Dollar. Gestern fiel der Bitcoin-Kurs von gut 87.000 Dollar auf ein Tief von 83.500 Dollar.
Warum die Marke von 82.850 Dollar so wichtig ist? Ein Schlusskurs darüber würde das erste höhere Hoch seit Oktober vergangenen Jahres markieren. Es wäre die Bestätigung eines neuen Aufwärtstrends, der in früheren Zyklen stets über Jahre anhielt.
Schließt Bitcoin unter der weißen Linie, wäre die Rally vom Montag kaum mehr als ein kurzes Aufflackern gewesen. Dann könnte es noch ein Stück weiter nach unten gehen.

Der deutliche Anstieg der Anleiherenditen hat Bitcoin ebenso wie Aktien und Edelmetalle kräftig belastet. Dass der Kurs nun bremst, kommt allerdings nicht völlig überraschend.
Bitcoin wurde an einem bekannten Kursniveau abgewiesen, an dem es im Januar und Dezember viel Handelsaktivität gab. Dort liegt zudem der Jahreseröffnungskurs, der für den gesamten Markt als eine Art psychologische Orientierung dient.

In der obigen Grafik ist zu sehen, dass es noch Spielraum für weitere Verluste gibt. Entscheidend ist jedoch, dass die Woche mindestens bei 82.850 Dollar beendet wird.
In der vergangenen Woche schloss Bitcoin bereits über seinem 50-Wochen-Durchschnitt. In der Vergangenheit war das häufig der Beginn eines neuen Bullenmarkts.

Nach Einschätzung des Analysten Darkfost ist die Trendwende bereits bestätigt, weil der durchschnittliche Kaufpreis kurzfristiger Halter inzwischen über dem aktiver Langzeithalter liegt. Neue Käufer zahlen also mehr, als die etablierten Anleger einst bezahlt haben. Das deutet darauf hin, dass Nachfrage und Momentum wieder zunehmen.
Es ist bereits das fünfte Mal, dass dieses Signal auftritt, was es aus seiner Sicht aussagekräftiger macht.
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