Der Bitcoin-Kurs steht möglicherweise vor einer erheblichen Korrektur, wenn man dem bekannten On-Chain-Analysten Ali Martinez Glauben schenkt. Seiner neuen Analyse zufolge erreicht Bitcoin (BTC) im Oktober 2026 den Tiefpunkt dieser Marktzyklus. Dies könnte einen Rückgang auf bis zu 38.000 Dollar bedeuten.
BTC-Ausblick: Neuer Tiefpunkt im Oktober 2026
Ali Martinez teilte am 12. Januar über X mit, dass sich Bitcoin seiner Analyse zufolge in der letzten Phase dieses Marktzyklus befindet. Auf Basis historischer Muster erwartet er, dass der endgültige Zyklustiefpunkt in etwa 267 Tagen erreicht wird. Das würde auf Oktober 2026 hinauslaufen.
Laut Martinez liegt dieser Tiefpunkt wahrscheinlich zwischen 38.000 und 50.000 Dollar. Damit würde der Bitcoin-Kurs deutlich unter den jüngsten Rekordniveaus liegen, jedoch höher bleiben als bei früheren extremen Einbrüchen. Seine Analyse schürt die Befürchtung, dass sich Anleger auf eine längere Abwärtsphase einstellen müssen.
Warum Oktober 2026 entscheidend für Bitcoin sein könnte
Martinez stützt seine Argumentation auf ein wiederkehrendes Zeitmuster in früheren Bitcoin-Zyklen. Historisch gesehen benötigt Bitcoin durchschnittlich 1.064 Tage, um von einem Markttief zu einem Höchststand zu gelangen. Darauf folgt in der Regel ein Rückgang, der etwa 364 Tage dauert.
Diese Struktur war in mehreren Zyklen sichtbar, von der Talsohle Anfang 2015 bis zum Höhepunkt im Oktober 2025. Da Bitcoin sein jüngstes Allzeithoch am 6. Oktober 2025 erreichte, sieht Martinez den 5. Oktober 2026 als logischen Zeitpunkt für das nächste Tief.
Für Anleger, die langfristig investieren, ist dieses Muster besonders relevant zur Einschätzung von Risiken bezüglich des Bitcoin-Kurses und des allgemeinen Marktsentiments.
Wie tief kann der Bitcoin-Kurs fallen?
In einer früheren Analyse, veröffentlicht Ende Dezember, ging Martinez noch einen Schritt weiter. Er nannte 37.500 Dollar als realistisches Tief für diesen Zyklus. Diese Einschätzung basiert auf der Größe früherer Bärenmärkte.
Während der Korrektur von 2017 bis 2018 fiel Bitcoin um etwa 84 Prozent vom Höchststand. Im Zeitraum 2021 bis 2022 betrug der Rückgang rund 77 Prozent. Der Durchschnitt daraus ergibt eine Korrektur von etwa 80 Prozent. Angesetzt auf den jüngsten Höchststand von etwas über 126.000 Dollar könnte dies den Bitcoin-Kurs auf 37.500 Dollar drücken.
Trotzdem bleibt Martinez vorsichtig. In seiner neuesten Einschätzung spricht er bewusst von einer Bandbreite zwischen 38.000 und 50.000 Dollar. Damit deutet er an, dass die bevorstehende Korrektur möglicherweise weniger extrem ausfallen könnte als frühere Kryptowinter, aber dennoch schmerzhaft genug sein, um viele Anleger zu überraschen.
Bitcoin auf Monatshoch: Diese Marken sind jetzt entscheidend
Bitcoin gewinnt weiter an Schwung und arbeitet sich im Chart nach oben. Nun rücken mehrere entscheidende Marken in den Fokus, die darüber entscheiden dürften, ob die Rally weiterläuft.
Bitcoin, Ethereum und XRP profitieren von Erholung der Chipwerte
Bitcoin steigt auf den höchsten Stand seit zwei Wochen, während sich Chipwerte erholen. Auch Ethereum und XRP legen zu, gestützt durch ETF-Zuflüsse.
Krypto am Morgen: Bitcoin blendet Iran-Krieg aus und steigt über 65.000 Dollar
Bitcoin zeigt sich auffallend stark, obwohl die Inflation infolge des Iran-Kriegs wieder anzieht und der Fokus weiter auf KI liegt.
Meistgelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Krypto-Anleger prognostizieren XRP-Kurs zum 1. August 2026
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
