Bitcoin erreichte gestern noch das Niveau von 88.000 Dollar und die Stimmung schien damit zurückzukehren. Doch Donald Trump machte dem ein Ende, indem er eine gigantische Welle von Importzöllen ankündigte. Die Trump-Regierung führte gestern Importzölle von 10 Prozent auf nahezu alle Länder ab dem 5. April ein, wobei China (34 Prozent), Europa (20 Prozent) und Japan (24 Prozent) besonders stark betroffen sind.
Bitcoin stürzt wegen Trumps Zöllen stark ab
Zunächst reagierten die Märkte noch positiv auf die Importzölle von 10 Prozent, mit leichten Kursanstiegen. Doch sobald das gesamte Ausmaß des Maßnahmenpakets klar wurde, begann alles zu crashen.
Der Crypto Fear & Greed Index, der das Marktsentiment rund um Bitcoin und andere Kryptowährungen misst, fiel zurück auf einen Wert von 25. Laut der Skala entspricht das extremer Angst.

Auch die Aktienmärkte schnitten nicht besser ab. So berichtete The Kobeissi Letter am 2. April, dass der S&P 500 rund zwei Billionen Dollar an Marktwert verloren hat.
Ruhe bewahren
Daan Crypto Trades, ein beliebter niederländischer Analyst, betont, wie wichtig es in solchen Momenten ist, ruhig zu bleiben.
„Spaß beiseite. Du wirst dein Portfolio wahrscheinlich verlieren, wenn du versuchst, in den nächsten Stunden auf die Volatilität zu reagieren. Wenn du keinen Informationsvorsprung hast, brauchst du es gar nicht erst zu versuchen.
Die Märkte werden sich irrational verhalten und wild in alle Richtungen bewegen, während sie versuchen, die neuen Informationen zu verarbeiten“, so Daan Crypto Trades.

Es ist nun klar, dass Trumps Handelskrieg in den höchsten Gang geschaltet hat. Was das für die Märkte bedeutet, bleibt abzuwarten, denn niemand weiß, wie lange dieser Wahnsinn andauern wird.
Eines ist jedoch sicher: Es bringt vor allem Unsicherheit und Unklarheit – zwei Dinge, die die Finanzmärkte überhaupt nicht mögen.
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