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Bitcoin (BTC) ist schwungvoll in die neue Woche gestartet. Nach einer kurzen Verschnaufpause hat der Kurs der größten Kryptowährung heute seine Aufwärtsbewegung fortgesetzt. Das Hoch vom Freitag wurde sogar knapp übertroffen. Dennoch gibt es Gründe, nun vorsichtiger zu werden: Auf mehreren Charts leuchtet inzwischen ein Warnsignal auf.
Der Bitcoin-Kurs hat heute um 3 Prozent zugelegt. Am Morgen um 10:30 Uhr kostete der orange Coin knapp 77.000 Dollar, um 15:30 Uhr wurde ein Hoch bei 79.200 Dollar erreicht.
Danach folgte ein scharfer Rücksetzer, der inzwischen jedoch wieder vollständig aufgeholt wurde.

Zur Vorsicht mahnen die bearishen Divergenzen, die sich derzeit auf mehreren Zeitebenen bilden.
Der Kurs zeigt, was passiert. Der RSI zeigt, wie viel Kraft dahintersteckt. Der Relative Strength Index misst auf einer Skala von 0 bis 100, wie stark Käufer oder Verkäufer Druck ausüben. Berechnet wird er auf Basis der Schlusskurse, weshalb hier Liniencharts verwendet werden.
Bei einer normalen bearishen Divergenz erreicht der Kurs ein neues Hoch, während die dahinterliegende Dynamik nachlässt. Der Antrieb verliert an Kraft, obwohl die Bewegung noch weiterläuft. Häufig ist das ein Hinweis darauf, dass der Aufwärtstrend an Schwung verliert.
Bei einer versteckten bearishen Divergenz ist es umgekehrt: Der Kurs kommt nicht mehr über das vorherige Hoch hinaus, obwohl die Dynamik zugenommen hat. Trotz höherem Einsatz fällt das Ergebnis schwächer aus als zuvor. Oft deutet das darauf hin, dass der übergeordnete Trend weiter nach unten zeigt.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Bitcoin hat das frühere Hoch von knapp 83.000 Dollar noch nicht überwunden. Solange das nicht gelingt, bleibt der Abwärtstrend intakt.
Garantien gibt es nicht, schon gar nicht für Trader. Ja, das Signal gewinnt an Gewicht, weil es auf mehreren Charts sichtbar ist. Nein, das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Bitcoin von hier aus fällt.
In der Kryptoszene wird derzeit jedenfalls intensiv darüber diskutiert, ob der Boden des Bärenmarktes bereits erreicht ist. Seit dem Tief von 57.800 Dollar am 29. Juni ist der Kurs bereits um 37 Prozent gestiegen. Nach dem vierjährigen Zyklus wäre der Boden allerdings erst in etwas mehr als einem Monat zu erwarten.
Analyst Colin rechnet in den kommenden Wochen so oder so mit einem Rückgang. Ob daraus ein höheres Tief oder ein tieferes Tief wird: Für ihn wäre es ein ausgesprochen guter Einstiegszeitpunkt.
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