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Der Kryptomarkt gerät stark unter Druck, doch das hält Binance nicht davon ab, massiv in Bitcoin (BTC) zu investieren. Die Plattform gibt heute bekannt, dass sie ihr gesamtes Notfallfonds im Wert von 1 Milliarde Dollar innerhalb von 30 Tagen vollständig in Bitcoin umwandeln wird.
In einem offenen Brief an die Kryptogemeinschaft teilt Binance mit, dass es sein Secure Asset Fund for Users (SAFU) vollständig in BTC umwandeln möchte. Dieses Fonds wurde 2018 als Sicherheitsnetz für Kunden in Notfällen wie Hacks oder technischen Störungen eingerichtet.
Bisher bestand das SAFU-Fonds hauptsächlich aus der Stablecoin USDC. Binance erklärt nun, dass es vollständig auf Bitcoin setzt, da es an den langfristigen Wert der Kryptowährung glaubt. Die Umwandlung soll innerhalb von 30 Tagen abgeschlossen sein.
Um das Fondsniveau zu halten, richtet Binance automatische Nachschüsse ein. Sinkt der Wert durch Kursrückgänge unter 800 Millionen Dollar, wird der Unterschied sofort ausgeglichen.
Der Zeitpunkt der Ankündigung ist bemerkenswert: Der Bitcoin-Kurs verlor heute über sieben Prozent und fiel auf 81.000 Dollar, erholte sich jedoch leicht auf rund 82.500 Dollar. Auch Altcoins erlitten erhebliche Verluste. Der Kurs von Ethereum (ETH) sank um 7,4 Prozent, XRP verlor 6,7 Prozent.
Mit diesem Schritt unterstreicht Binance sein Vertrauen in Bitcoin, selbst in Zeiten von Marktpanik.
Binance ist nicht die einzige Partei, die trotz der Korrektur ihre Bitcoin-Position ausbaut. Auch das börsennotierte Unternehmen Strategy, unter der Leitung von Michael Saylor, tätigt weiterhin massive Zukäufe. Diese Woche erwarb das Unternehmen weitere 2.932 BTC im Wert von 264 Millionen Dollar.
Damit beläuft sich die Gesamtsumme der BTC-Käufe im Jahr 2026 auf 3,76 Milliarden Dollar. Strategy hält nun 712.647 BTC, was laut BitcoinTreasuries einem aktuellen Wert von 58,7 Milliarden Dollar entspricht.
Insgesamt besitzen mittlerweile 194 börsennotierte Unternehmen zusammen 1,135 Millionen BTC. Das entspricht 5,7 Prozent des gesamten Bestands – ein Zeichen dafür, dass große institutionelle Akteure Bitcoin weiterhin unterstützen, selbst während Korrekturphasen.
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