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Der bekannte On-Chain-Analyst Ali Martinez warnt Kryptoanleger vor massiven Verkäufen von Chainlink (LINK) und Cardano (ADA). Seinen Angaben zufolge bauen große Wale derzeit aktiv ihre Positionen ab. Und das ist keine Kleinigkeit: Diese wohlhabenden Adressen haben die Macht, Kursbewegungen erheblich zu beeinflussen. Ist die große Verkaufswelle ein Signal für einen bevorstehenden Crash?
Auf der Social-Media-Plattform X zeigt Martinez, dass Wale in den letzten drei Wochen ganze 170 Millionen LINK-Token verkauft haben. Der Verkaufswert beläuft sich auf insgesamt 2,2 Milliarden US-Dollar – ein bedeutender Anteil an der aktuellen Marktkapitalisierung von Chainlink, die zum Zeitpunkt des Schreibens bei 8 Milliarden US-Dollar liegt. Das bedeutet, dass vermögende Adressen rund ein Viertel des Marktwerts abgestoßen haben.
Cardano verzeichnete insbesondere in den letzten 48 Stunden starke Verkäufe durch Wale. Martinez teilte auf X ebenfalls On-Chain-Daten zu ADA. Innerhalb von nur zwei Tagen haben vermögende Adressen 120 Millionen Cardano-Token verkauft – das entspricht einem Gesamtwert von 76 Millionen US-Dollar. Der Grund für die massiven Verkäufe von sowohl LINK als auch ADA scheint in wirtschaftlicher Unsicherheit zu liegen. Unter anderem die von der Trump-Regierung geführten Importzölle sorgen für zunehmende Rezessionsängste.
Gibt es Grund zur Sorge für LINK- und ADA-Anleger? Solange Wale weiterhin verkaufen und Angst auf dem Markt herrscht, ist es wahrscheinlich, dass die Preise von Chainlink und Cardano kurzfristig weiter fallen werden. Dass derzeit Angst in der Marktstimmung dominiert, zeigt auch der Fear and Greed Index, der aktuell eine „Angst“-Bewertung anzeigt. Dennoch kann ein hohes Maß an Angst auf dem Markt auch eine Kaufgelegenheit darstellen. Historisch gesehen sind ängstliche Phasen oft mit lokalen Tiefpunkten am Markt verbunden.
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