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Amerikanische Spot-XRP-ETFs verzeichnen seit elf Handelstagen in Folge frisches Kapital. Seit Beginn dieser Serie flossen rund 170 Millionen Dollar in die Fonds. Bemerkenswert ist das, weil der XRP-Kurs einen Teil des starken Kursanstiegs von Ende August inzwischen wieder abgegeben hat.

Auch gestern kamen erneut 14,38 Millionen Dollar hinzu. Damit ist der gesamte Nettozufluss seit der Auflegung der amerikanischen XRP-ETFs im November auf rund 1,68 Milliarden Dollar gestiegen. Inzwischen sind auch große Adressen eingestiegen. Goldman Sachs ist der größte bekannte institutionelle Anleger in den XRP-Fonds.

XRP-ETFs ziehen weiter Kapital an

Die aktuelle Zuflussserie begann am 18. August und hielt auch in einer volatilen Phase für XRP an. Gestern kamen nach Daten von SoSoValue erneut 14,38 Millionen Dollar hinzu.

Das XRP-Fondsprodukt von Franklin Templeton zog mit 6,63 Millionen Dollar das meiste Kapital an. Grayscale folgte mit einem Zufluss von 4,72 Millionen Dollar.

Die Nachfrage steht im Gegensatz zur jüngsten Kursentwicklung. Am Mittwochmorgen notierte XRP bei rund 1,33 Dollar, nach etwa 1,45 Dollar am 27. August. Mitte August hatte der Kurs noch bei rund 1 Dollar gelegen.

Anleger stecken damit weiter Geld in die ETFs, obwohl XRP einen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder abgegeben hat.

Verglichen mit Bitcoin (BTC) bleiben die Beträge jedoch relativ klein. Amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs sammelten Ende August innerhalb von nur sechs Handelstagen zusammen 2,26 Milliarden Dollar ein. Das ist mehr als die 1,68 Milliarden Dollar, die die XRP-ETFs seit ihrer Auflegung verzeichnet haben.

Goldman Sachs ist größter institutioneller Anleger

Goldman Sachs hält offenbar eine auffallend große Position in amerikanischen XRP-ETFs. Daten von Bloomberg Intelligence zufolge besaß die Bank am 30. Juni XRP-ETFs im Wert von rund 87,4 Millionen Dollar. Damit war Goldman mit Abstand der größte bekannte institutionelle Anleger.

Mit deutlichem Abstand folgten das Handelsunternehmen Jane Street mit 16,6 Millionen Dollar und der Investmentfonds Millennium Management mit 16,2 Millionen Dollar.

Die Goldman-Position bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Bank selbst mit 87,4 Millionen Dollar auf einen Kursanstieg von XRP setzt. Ein Teil der ETFs kann etwa für Kunden gehalten werden oder Bestandteil von Handelsstrategien sein, bei denen das Kursrisiko an anderer Stelle abgesichert wird.

Die Zahlen stammen aus sogenannten 13F-Meldungen. Große US-Vermögensverwalter müssen darüber jedes Quartal offenlegen, welche amerikanischen Aktien und Fonds sie halten. Dadurch ist bekannt, dass Goldman am 30. Juni eine große Position in XRP-ETFs hatte. Was die Bank danach mit dieser Position getan hat, geht daraus nicht hervor.

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