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Der Goldpreis ist innerhalb von fünf Tagen um mehr als fünf Prozent gestiegen und erreichte am 7. August den höchsten Stand seit dem 18. Juni. Nach Einschätzung von Rashad Hajiyev, Gründer und Analyst bei RM Capital, könnte der jüngste Anstieg der Auftakt zu einer deutlich größeren Rally sein. Er hält es für möglich, dass Gold im ersten Quartal 2027 auf 8.000 Dollar je Feinunze steigt.
Ausgehend vom aktuellen Goldpreis von rund 4.319 Dollar entspräche das einem Plus von mehr als 85 Prozent. Hajiyev stützt sein auffallend hohes Kursziel auf einen technischen Ausbruch, der seiner Ansicht nach starke Parallelen zu einer früheren Bewegung im Jahr 2025 aufweist.
Hajiyev zufolge ist der Goldpreis klar aus einem fallenden Kursmuster ausgebrochen, das rund sechs Monate Bestand hatte. Dieser Ausbruch könnte seiner Ansicht nach den Beginn einer deutlich größeren Rally markieren.
Dabei verweist er auf die Entwicklung Mitte 2025. Damals brach Gold nach einer Konsolidierungsphase von rund 130 Tagen aus. In den folgenden 157 Tagen legte der Goldpreis um etwa 65 Prozent zu.
Diesmal rechnet Hajiyev mit einer noch stärkeren Bewegung.
Hajiyev hält es für wahrscheinlich, dass der Ausbruch beim Gold im August 2026 den Preis bis zum ersten Quartal 2027 auf 8.000 Dollar und damit in etwa auf das Doppelte treiben kann.
Rashad Hajiyev
Selbst wenn sich der Goldpreis nicht verdoppelt, sieht er erhebliches Aufwärtspotenzial. Ein Anstieg um 70 Prozent würde den Goldpreis seiner Einschätzung nach bereits in Richtung 7.000 Dollar bringen.
Bevor solche Niveaus in Reichweite kommen, muss Gold zunächst einen wichtigen Widerstand im Bereich von 4.500 Dollar überwinden. Nach Ansicht von Hajiyev könnte ein klarer Ausbruch über diese Marke den Weg zu neuen Rekordständen ebnen.

Das Kursziel von 8.000 Dollar ist ausgesprochen optimistisch, doch Hajiyev ist mit seiner positiven Einschätzung nicht allein. Auch UBS erwartet einen weiteren Anstieg des Goldpreises, wenngleich die Schweizer Bank deutlich vorsichtiger kalkuliert.
UBS geht davon aus, dass Gold bis Juni 2027 auf 5.200 Dollar je Feinunze steigen kann. Ausgehend vom aktuellen Goldpreis von rund 4.319 Dollar entspräche das einem Plus von mehr als 20 Prozent.
Ein wichtiger Grund für den Optimismus ist die starke Nachfrage der Zentralbanken. Vor allem China kauft weiterhin große Mengen Gold. Im zweiten Quartal 2026 erwarben Zentralbanken weltweit 289 Tonnen Gold, 62 Tonnen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Halten die Zentralbanken ihre Käufe in den kommenden Monaten auf diesem Niveau, dürfte diese Nachfrage nach Einschätzung von Analysten eine wichtige Stütze für den Goldpreis bleiben.
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