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XRP zeigt sich seit Monaten schwankungsanfällig, doch laut diesem Analysten von The Motley Fool könnte sich das ändern. Alex Carchidi sieht drei Gründe, warum der XRP-Kurs im Dezember und darüber hinaus deutlich zulegen könnte. Welche drei Faktoren sind das?
Auf dem XRP Ledger, der Blockchain, auf der XRP läuft, wird zunehmend Wert in Form von Real-World-Assets (RWA) abgebildet. Dazu zählen etwa US-Staatsanleihen oder Cash-Äquivalente, die als Token auf der Blockchain registriert werden.
Im vergangenen Monat stieg der Gesamtwert tokenisierter Assets im Netzwerk um 4,3 Prozent auf 364,9 Millionen Dollar. Noch bemerkenswerter: Das Handelsvolumen dieser Assets legte im selben Zeitraum um 42 Prozent zu. Das weist auf aktive Abwicklung hin – sprich auf tatsächliche Nutzung der Blockchain.
Jede Transaktion im XRP-Netzwerk verbrennt einen kleinen Teil der Coins, wodurch das Angebot langsam sinkt. Zugleich zieht die Aktivität Entwickler und institutionelle Investoren an, was das Wertversprechen von XRP weiter stärkt.
Stablecoins, digitale Token, die 1:1 an Währungen wie den US‑Dollar gekoppelt sind, sind für die Tokenisierung entscheidend. Sie ermöglichen, dass Vermögenswerte wie Anleihen und Rechnungen effizient gegen Cash abgerechnet werden.
Auf dem XRP Ledger stieg die Marktkapitalisierung der Stablecoins im vergangenen Monat um 37 Prozent auf 287 Millionen Dollar. Ripples eigener RLUSD-Stablecoin wuchs im selben Zeitraum auf über 839 Millionen Dollar über mehrere Blockchains hinweg.
Je größer der Bestand solcher Liquidität, desto einfacher lassen sich neue tokenisierte Assets im Netzwerk abwickeln. Das macht den XRP Ledger für neue Emittenten attraktiver und stärkt indirekt die Nachfrage nach XRP.
Die Zahl der einzigartigen Stablecoin-Inhaber im Netzwerk stieg im vergangenen Monat um 7 Prozent und liegt nun bei rund 34.000 Wallet-Adressen. Eine breitere Nutzerbasis sorgt für stabilere Aktivität und eine geringere Abhängigkeit von einigen wenigen Großakteuren.
Zudem expandiert Ripple aktiv in regulierte Finanzzentren wie Bahrain. Dort entstehen Kombinationen aus Stablecoin-Infrastruktur und Aufsicht – genau das Umfeld, das Banken und Finanzinstitute anspricht.
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