Eine gewagte Prognose des Kryptoanalysten 24HRSCRYPTO sorgt für Aufsehen unter XRP-Anhängern. Seiner Meinung nach ist ein Preis von 100 Dollar pro XRP nicht übertrieben optimistisch, sondern schlichtweg notwendig. Der Grund? Knappheit, die Nutzung von XRP durch Banken und die Notwendigkeit, große Summen effizient zu transferieren.
Tägliche XRP-Verbrennung reduziert Angebot
Die Anzahl der XRP-Tokens im Umlauf sinkt seit zwei Jahren stetig. Seit Anfang 2022 wurden etwa 2,5 Millionen XRP endgültig vernichtet. Das klingt nach wenig, aber laut 24HRSCRYPTO ist dies erst der Anfang.
Bei jeder Transaktion auf dem Netzwerk wird eine kleine Menge XRP verbrannt. Je mehr Menschen und Institutionen XRP nutzen, desto schneller schrumpft das Angebot. Das könnte langfristig erhebliche Auswirkungen auf den Preis haben.
Mehr Transaktionen? Mehr Knappheit
Der Analyst argumentiert, dass XRP langfristig für Milliarden an Wertübertragungen ausgelegt ist. Denken Sie an große Banken, die internationale Zahlungen tätigen. Wenn all dieses Kapital über das XRP-Netzwerk fließt, steigt der Transaktionsdruck und damit die Anzahl der Tokens, die täglich verschwinden.
Mit anderen Worten: Je populärer XRP wird, desto weniger bleibt davon übrig. Bei einem schrumpfenden Angebot und steigender Nachfrage gibt es nur eine Konsequenz: einen höheren Preis.
XRP für Banken konzipiert, nicht für Hype
Der Analyst betont, dass das Design von XRP bewusst von anderen Kryptowährungen abweicht. Der gesamte Vorrat wurde im Voraus gemint, was oft diskutiert wird. Dennoch sieht er dies nicht als Schwachstelle, sondern als strategischen Vorteil.
Banken schätzen Klarheit. Sie wünschen keine Inflation, keine unvorhersehbaren Belohnungen für Miner, sondern ein stabiles System mit festen Regeln. Genau aus diesem Grund wurde XRP so konzipiert: Keine Hype, sondern eine Coin, die zur Struktur des bestehenden Finanzsystems passt. Mit Vorhersehbarkeit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit als Kernwerten.
Warum ein niedriger Preis nicht funktioniert
Der Kern seiner Argumentation? Bei einem niedrigen XRP-Preis sind enorme Mengen an Tokens erforderlich, um große Beträge zu bewegen. Das führt zu Liquiditätsproblemen und macht das System träge und unpraktisch.
Ein höherer Preis macht Transaktionen effizienter. Es ermöglicht, mit weniger Tokens deutlich mehr Wert zu übertragen. Und genau das ist laut dem Analysten der Grund, warum XRP eines Tages 100 Dollar kosten muss.
„Es ist kein Hype“, sagt er. „Ein höherer Preis ist einfach notwendig, um im großen Maßstab zu funktionieren.“
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