Staatsfonds aus Abu Dhabi hat im vergangenen Quartal zusätzliche Mittel in Bitcoin (BTC) über das BlackRock-Fonds investiert. Zwei staatliche Investmentvehikel besitzen nun indirekt mehr als 1 Milliarde Dollar in Bitcoin.
Staatsfonds nutzen BTC-Rückgang
AI Warde Investments und Mubadala Investment Company haben im vierten Quartal ihre Anteile am iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock aufgestockt. Es ist unklar, zu welchem Kurs sie eingestiegen sind, aber Bitcoin hat in den letzten drei Monaten über 30 Prozent seines Wertes verloren.
Mubadala Investment Company vergrößerte seinen Anteil am stärksten. Das Staatsfonds erhöhte seine Beteiligung um 46 Prozent und hielt damit 12.702.323 IBIT-Aktien im Wert von etwa 631 Millionen Dollar.
Al Warda Investments vergrößerte seine Position bescheidener. Das Fonds erhöhte seinen Anteil um 3,2 Prozent durch den Zukauf von 255.319 Aktien. Am Ende des Quartals besaß es 8.218.712 Aktien, was etwa 408 Millionen Dollar entspricht.
Gemeinsam hielten die beiden Fonds am Ende des Quartals 1,04 Milliarden Dollar in BlackRock’s Bitcoin-ETF.
Mubadala und Al Warda unterstehen der Regierung von Abu Dhabi. Sie verwalten einen Teil der Öleinnahmen des Emirats und investieren diese weltweit in Aktien, Immobilien, Infrastruktur und Technologie.
Mubadala tauchte erstmals als Aktionär des iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock in der 13F-Meldung für das erste Quartal 2024 auf. AI Warda folgte im zweiten Quartal 2025.
Große Namen investieren in BlackRock’s Bitcoin-Fonds
Immer mehr große Institutionen entdecken Bitcoin über das IBIT-Fonds. Der Grund, warum sie keine direkten Bitcoins kaufen, liegt vor allem in ihren internen Vorschriften. Viele Banken, Pensionsfonds und staatliche Investoren dürfen Krypto schlichtweg nicht selbst verwalten.
Ein ETF wie IBIT ist ein reguliertes Börsenprodukt, das dennoch eine Exposition bietet. Die tatsächlichen Bitcoins werden von BlackRock gekauft und professionell verwaltet.
Goldman Sachs berichtete letzte Woche von einer gesamten Krypto-Exposition von etwa 2,36 Milliarden Dollar. Davon entfallen 1,1 Milliarden Dollar auf IBIT. Dies ist bemerkenswert, da die Investmentbank in der Vergangenheit skeptisch gegenüber Bitcoin war.
Im November letzten Jahres wurde Texas der erste US-Bundesstaat, der über IBIT Bitcoin für eine strategische Reserve erwarb. Der Staat kaufte IBIT-Anteile im Wert von 5 Millionen Dollar. Im Juni unterzeichnete der Gouverneur das Gesetz, das die Bitcoin-Reserve offiziell einrichtete.
Auch Harvard passte im vierten Quartal 2025 seine Krypto-Portfolio an. Das Universitätsfonds von Harvard reduzierte seinen BTC-Anteil um 21 Prozent auf 5,35 Millionen IBIT-Aktien im Wert von 265,8 Millionen Dollar. Gleichzeitig wurde ein neues Engagement von 86,8 Millionen Dollar im Ethereum-Fonds von BlackRock aufgebaut.
Bessent will für niedrigere Zinsen „alles Nötige“ tun – Rückenwind für Bitcoin
Bitcoin rückt wieder in den Fokus, weil die Zinsen den höchsten Stand seit 2007 erreicht haben und Washington zum Handeln gezwungen ist. Warum?
Krypto am Morgen: Bitcoin-Kurs knackt 80.000 Dollar – Woche der Wahrheit beginnt
Der Bitcoin-Kurs hat wichtige Widerstände klar hinter sich gelassen und notiert inzwischen wieder bei 80.000 Dollar. Das sollten Sie jetzt wissen.
Tether stoppt Bitcoin-Projekt über 120 Millionen Dollar nach Energiekonflikt
Tether stellt sein Bitcoin-Mining in Uruguay nach einem Energiekonflikt ein, investiert weltweit aber weiter umfangreich in Mining-Hardware, Software und Energieinfrastruktur.
Meistgelesen
Google Gemini prognostiziert XRP-Kurs für den 1. September 2026
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Elon Musks Grok nennt XRP-Kursziel für den 1. September
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Ethereum, XRP und Solana fallen nach Höchstständen seit Januar – morgen wird entscheidend
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.
