XRP befindet sich in einer relativ starken Phase und ist in den letzten sieben Tagen um mehr als 20% gestiegen. Damit schneidet es besser ab als Bitcoin, muss jedoch Ethereum noch vor sich dulden. Die Nummer zwei des Marktes konnte in kurzer Zeit um mehr als 40% steigen und scheint eine wahre Wiedergeburt zu erleben.
Obwohl die Kurse steigen, verschieben Whales im Hintergrund große Kapitalmengen. Sollten wir uns Sorgen machen?
Whale sorgt für Spekulation
Zurzeit ist es noch unklar, wer oder was genau hinter der riesigen Transaktion steckt. Es gibt Gerüchte, dass es Ripple ist, die einfach einige Tokens verschieben, aber es könnte natürlich auch um einen Verkauf gehen.
Wenn wirklich große Beträge verkauft werden, dann geschieht das oft außerhalb der normalen Börsenplattformen. So vermeidet man, dass der Kurs durch die eigenen Verkäufe stark schwankt, denn an einer Börse ist man doch von der Liquidität dort abhängig.
Während man bei einer privaten Transaktion genau weiß, was man bekommen wird. Es bietet also ein Stück Sicherheit. Andererseits ist es natürlich auch eine etwas komplexere und zeitaufwendigere Methode, seine Münzen zu verkaufen.
Andererseits kaufen Whales laut den neuesten Blockchain-Daten auch viel XRP. Im letzten Monat sollen Reiche 880 Millionen XPR-Tokens gekauft haben, die derzeit einen Wert von über 2 Milliarden Dollar haben.
Fundamentale Stärke für XRP
In den letzten Monaten ist der XRP-Kurs deutlich gestiegen, aber davor steckte das Projekt jahrelang in der Krise. Das hatte unter anderem mit dem Rechtsstreit zu tun, den Ripple, das Unternehmen hinter dem Token, seit Dezember 2020 mit der US-Finanzaufsichtsbehörde, der Securities and Exchange Commission (SEC), führte.
Der Rechtsstreit ist nun vorbei, und laut Insidern gewinnt das XRP Ledger nun auch an Zugkraft unter institutionellen Spielern. Ondo Finance kündigte kürzlich zum Beispiel die Einführung von tokenisierten US-Staatsanleihen auf der Blockchain von Ripple an.
Letztendlich bleibt abzuwarten, inwieweit die Tokeninhaber davon profitieren werden. Sie warten seit Januar 2018 auf ein neues Allzeithoch, und in dieser Hinsicht besteht immer noch eine ziemlich schmerzhafte Situation.
Zumal wenn man sieht, was Bitcoin in der Zwischenzeit alles erreicht hat.
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