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Marktanalyst Willy Woo ist der Meinung, dass der Bitcoin-Kurs in diesem Zyklus zu langsam vorankommt. Das liegt seiner Meinung nach an uralten Whales, die bereits 2011 ihre Bitcoin zu einem Kurs von 10 Dollar oder weniger gesammelt haben. Sie beginnen laut Woo immer mehr zu verkaufen, was den Abwärtsdruck erhöht und bedeutet, dass immer mehr Kapital für Kurssteigerungen benötigt wird.
„Man kann dies als Wachstumsschmerzen für Bitcoin betrachten, bis der Markt diese Investoren, die 10.000x Gewinn gemacht haben, absorbiert hat,“ so Woo.
Er bleibt also langfristig optimistisch und sieht dies vorerst nicht als Grund für Bitcoin, in einen Bärenmarkt zu geraten.
Auch der aktuelle Crash von Bitcoin auf 112.000 Dollar soll das Ergebnis eines Whales gewesen sein. Nämlich von einem, der sich entschieden hätte, einen Teil seines Kapitals von Bitcoin zu Ethereum zu rotieren.
Insgesamt soll es sich um 2 Milliarden Dollar an Bitcoin handeln, die dieser Whale in der vergangenen Woche zu Ethereum umgewandelt hat. Durch diese Verkaufsaktionen bei Bitcoin hätte er eine Kaskade von Verkaufsaufträgen ausgelöst.
Von diesen 2 Milliarden Dollar an Ethereum hätte der betreffende Whale bereits 275.500 gestaked. Diese Ethers haben einen Wert von etwa 1,3 Milliarden Dollar. Das Staking würde darauf hinweisen, dass es sich um eine Entscheidung für die langfristige Perspektive des Whales handelt.
Derselbe Whale hatte anscheinend eine riesige Long-Position auf Ethereum offen, und der Markt realisierte, dass er mit dem Verkauf begonnen hatte. Daraufhin hätte ihm jeder gefolgt, was wiederum einen harten Crash des Ethereum-Kurses verursachte.
Es mag zu weit gehen zu sagen, dass es sich um Manipulation handelt, aber es scheint offensichtlich, dass der Markt aus den oben genannten Gründen abgestürzt ist.
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