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Milliardär Kevin O’Leary äußerte sich in einem Interview bei Fox Business weiterhin optimistisch gegenüber Bitcoin. Trotz des 50-prozentigen Rückgangs des Bitcoin-Kurses bleibt er gelassen.
Laut O’Leary hat der Crash vom 10. Oktober institutionellen Anlegern wichtige Lektionen erteilt: „Man braucht nur Bitcoin und Ethereum. Alles andere sind wertlose ‚poo poo‘ Coins und werden daher aussortiert.“
Der Milliardär betont, dass er weiterhin auf Bitcoin setzt, jedoch ein Problem in den Vordergrund rückt, das zunehmend Beachtung findet.
Dabei handelt es sich um Quantencomputer. Es wird vermutet, dass künftig ein Computer entwickelt werden könnte, der die Sicherheitsvorkehrungen von Bitcoin mühelos überwinden kann.
Dieses potenzielle „Brechen der Blockchain“ führt laut O’Leary dazu, dass viele Institutionen zögern, voll in Bitcoin zu investieren.
„Bevor das gelöst ist, erwarte ich nicht, dass sie mehr als 3 Prozent ihres Portfolios in Bitcoin allokieren. Sie bleiben vorsichtig, diszipliniert und warten auf Klarheit. Das ist die Realität“, so die Investorenlegende.
Theoretisch könnte ein Quantencomputer die Verschlüsselung, die Bitcoin schützt, knacken. In der Realität ist diese Technologie jedoch noch weit davon entfernt, einsatzbereit zu sein. Es ist fraglich, ob das in den nächsten Jahrzehnten möglich sein wird.
Zudem wäre es für Hacker attraktiver, die Bitcoin von Satoshi Nakamoto ins Visier zu nehmen, anstatt die aller Nutzer.
Damit könnten sie zeigen, dass Bitcoin auf quantensichere Kryptografie umsteigen muss, ohne dass das gesamte Netzwerk wertlos wird.
Es gibt bereits Pläne, Bitcoin auf Kryptografie umzustellen, die gegen Quantencomputer sicher wäre. Insofern scheint dies eine übertriebene Sorge zu sein. Es bleibt die Frage, ob dies tatsächlich das Hindernis ist, das institutionelle Investitionen in Bitcoin hemmt.
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