Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Rohstoffe verzeichnen ein bemerkenswert starkes Jahr. Der breite Rohstoffmarkt hat deutlich zugelegt, doch die Entwicklung der einzelnen Rohstoffe unterscheidet sich erheblich.
Kupfer und Öl zählen zu den Gewinnern, während Gold und Silber zurückbleiben. Auch seltene Erden rücken in den Fokus. Die Ursachen reichen von enormen Investitionen in künstliche Intelligenz über geopolitische Spannungen bis hin zu höheren Zinsen.
Die Unterschiede sind auffallend groß. Der breite Rohstoffindex liegt seit Jahresbeginn rund 30 Prozent im Plus. Allerdings profitieren längst nicht alle Rohstoffe gleichermaßen. Wer Rohstoffe als einheitliche Anlageklasse betrachtet, übersieht daher wesentliche Unterschiede.
Rohstoffe gelten traditionell als möglicher Schutz vor Inflation. Bestimmte Rohstoffe können von einem steigenden Preisniveau profitieren.
Öl ist dafür ein anschauliches Beispiel. Ein höherer Ölpreis verteuert Transport, Produktion und Energie. Unternehmen können einen Teil dieser Mehrkosten an die Verbraucher weitergeben und damit die Inflation zusätzlich antreiben.
Rohstoffanlagen können Anlegern deshalb helfen, die Kaufkraft ihres Portfolios zu erhalten. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Rohstoffpreise automatisch steigen, sobald die Inflation zunimmt.
Die Ursachen der aktuellen Preisbewegungen unterscheiden sich vielmehr erheblich. Bei Kupfer spielt der Aufstieg künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle, während Öl deutlich stärker auf geopolitische Entwicklungen reagiert.
Kupfer zählt zu den auffälligsten Gewinnern am Rohstoffmarkt. Dazu trägt unter anderem das rasante Wachstum im Bereich der künstlichen Intelligenz bei.
KI erfordert immer größere Rechenzentren, die enorme Mengen Strom verbrauchen. Dafür sind umfangreiche Investitionen in Stromnetze, Transformatoren, Halbleiterfabriken und Kühlsysteme nötig. Kupfer spielt bei nahezu all diesen Anwendungen eine wichtige Rolle.
Anleger berücksichtigen dabei nicht nur die aktuelle Nachfrage. Vor allem die Erwartung, dass die Strominfrastruktur weltweit erheblich ausgebaut werden muss, stützt den Kupfermarkt.
Auch andere Industriemetalle können davon profitieren. Aluminium, Nickel und Zink werden ebenfalls für den Ausbau der Energieversorgung und anderer Infrastruktur benötigt.
Der KI-Boom wirkt sich damit nicht nur auf Technologieunternehmen und Chiphersteller aus. Die umfangreiche Infrastruktur, die für diese Technologie benötigt wird, erhöht auch die Nachfrage nach Rohstoffen.
Bei Öl sind die Preistreiber andere. Während Kupfer vor allem von der strukturell wachsenden Nachfrage nach Strominfrastruktur profitiert, hängt der Ölpreis stark von der geopolitischen Lage und der Versorgungssicherheit ab.
Konflikte, Handelsbeschränkungen und Störungen wichtiger Transportwege können das weltweite Angebot verknappen. Da Öl für Verkehr, Industrie und Energieversorgung weiterhin von großer Bedeutung ist, reagieren die Finanzmärkte schnell auf drohende Engpässe.
Ein steigender Ölpreis trifft zudem nicht nur Autofahrer und Unternehmen mit hohen Energiekosten. Teurere Energie erhöht die Transport- und Produktionskosten und kann so die Inflation weiter antreiben.
Kupfer und Öl können somit beide deutlich teurer werden, obwohl die Ursachen dafür grundverschieden sind.
Besonders auffällig ist die vergleichsweise schwache Entwicklung von Gold und Silber. Geopolitische Unsicherheit, hohe Staatsschulden und Turbulenzen an den Finanzmärkten gelten üblicherweise als Umfeld, in dem Edelmetalle attraktiv sein können.
In diesem Jahr erwächst Gold und Silber jedoch Konkurrenz durch andere Anlagen.
Mit den Inflationserwartungen sind auch die Kapitalmarktzinsen gestiegen. Anleger können mit Anleihen dadurch wieder attraktive Renditen erzielen. Das macht Gold im Vergleich weniger attraktiv.
Gold wirft weder Zinsen noch andere laufende Erträge ab. Steigen die Anleiherenditen, erhöhen sich die sogenannten Opportunitätskosten einer Goldanlage. Wer das Edelmetall hält, verzichtet dann auf höhere Erträge aus anderen Anlagen.
Das erklärt zum Teil, warum Gold trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit hinter verschiedenen anderen Rohstoffen zurückbleibt.
Eine weitere auffällige Entwicklung zeigt sich bei den seltenen Erden. Vor allem die für Magnete verwendeten Metalle Neodym und Praseodym haben sich deutlich verteuert.
Die Nachfrage nach diesen Metallen wächst, weil sie unter anderem in KI-Infrastruktur, Elektrofahrzeugen, Windturbinen und Verteidigungssystemen eingesetzt werden.
Zugleich gibt es Bedenken, ob außerhalb Chinas ausreichende Produktionskapazitäten verfügbar sind. Das Land nimmt in Teilen der globalen Lieferkette eine dominierende Stellung ein. Handelskonflikte mit den USA und Europa rücken die Versorgungssicherheit deshalb stärker in den Fokus.
Steigende Nachfrage, unsichere Lieferungen und ein begrenztes Angebot setzen den Markt für seltene Erden unter Druck. Die Marktlage unterscheidet sich damit deutlich von der bei Öl, Kupfer oder Gold.
Für Privatanleger ist eine direkte Anlage in viele Rohstoffe kaum praktikabel. Ein Fass Öl oder größere Mengen Industriemetalle zu kaufen und zu lagern, ist für die meisten keine realistische Option.
Deshalb investieren Anleger häufig indirekt, etwa über Investmentfonds, ETFs oder Unternehmen, die Rohstoffe fördern und verarbeiten.
Ein Bergbauunternehmen kann beispielsweise von einem höheren Kupferpreis profitieren, während steigende Ölpreise Energieunternehmen zugutekommen können. Die Entwicklung solcher Unternehmen hängt allerdings nicht allein vom Preis des jeweiligen Rohstoffs ab. Auch Kosten, Schulden, Produktion und Unternehmensführung spielen eine Rolle.
Das starke Jahr am Rohstoffmarkt zeigt, wie unterschiedlich sich die einzelnen Märkte entwickeln können. Hinter einer einzigen Renditekennzahl stehen Entwicklungen rund um KI, Energie, Inflation, Geopolitik und den weltweiten Wettbewerb um wichtige Rohstoffe.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Aktien, Bitcoin und Gold legen deutlich zu. Das steckt hinter den kräftigen Kursanstiegen an den Märkten heute.
Das könnte Bitcoin, Aktien und Gold kräftigen Auftrieb geben. Es ist die wichtigste Entwicklung für die kommenden Wochen. Was Sie dazu wissen sollten.
Gold und Silber geraten wegen Zinssorgen und höherer Ölpreise deutlich unter Druck. Anleger stellen sich auf eine weitere Zinserhöhung ein.
Grok erwartet, dass der XRP-Kurs in Richtung 1,80 Dollar steigen könnte. Zugleich bleibt ein Rückfall auf 1,40 Dollar möglich.
Ein KI-Modell prognostiziert für XRP bis Ende Oktober einen möglichen Kursanstieg auf 1,67 US-Dollar. Mehrere positive technische Signale stützen die Prognose.
Peter Brandt sieht neue Chancen für XRP, während Großinvestoren zukaufen und US-XRP-ETFs seit Wochen starke Zuflüsse verzeichnen.