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Obwohl dieser Zyklus bisher ganz im Zeichen von Bitcoin stand, erwarten die Analysten des Hedgefonds ZX Squared eine drastische Veränderung. Laut Gründer CK Zheng rechnet der Fonds zwar mit einem Bitcoin-Kurs von 125.000 Dollar im Jahr 2025, geht jedoch davon aus, dass Altcoins eine bessere Performance erzielen werden.
ZX Squared geht davon aus, dass eine freundliche Haltung der Trump-Regierung gegenüber dem Kryptosektor zu mehr Innovation führen wird. Besonders Ethereum und Solana könnten laut Zheng und seinem Team von Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und anderen Krypto-Projekten profitieren, die wiederum den Wert dieser Netzwerktokens in die Höhe treiben könnten.
„Es gibt eine Korrelation zwischen Bitcoin und Altcoins, aber ich denke, dass Bitcoins Dominanz abnehmen wird. Wenn sich das Krypto-Ökosystem wirklich weiterentwickeln soll, dann kann nicht 60 % der gesamten Marktkapitalisierung in Bitcoin stecken“, so Zheng.
Das ist jedoch ein fragwürdiges Argument, denn Bitcoin steht grundsätzlich völlig unabhängig von Ethereum und Solana. Abgesehen von einigen technologischen Gemeinsamkeiten haben sie als Finanzanlagen nichts miteinander zu tun – was Figuren wie Zheng offenbar manchmal vergessen.
Der Wert, der in Bitcoin steckt, ist kein Kapital, das ebenso gut in Ethereum oder Solana hätte investiert werden können. Bitcoin dient in erster Linie als Wertspeicher, während Ethereum und Solana Blockchains sind, auf denen dezentrale Anwendungen gebaut werden können. Solange es dafür jedoch nur wenig Nachfrage gibt, wird auch der Wert dieser Tokens nicht nennenswert steigen.
Derzeit setzt der Altcoin-Sektor große Hoffnungen in Donald Trump und seine Regierung. Doch diese kann keine Anwendungen erschaffen, die die Menschen tatsächlich nutzen wollen. Das wäre in den vergangenen Jahren die Aufgabe der Entwickler von Ethereum und Solana gewesen.
Solche Anwendungen gibt es bislang jedoch nicht in nennenswertem Umfang. Natürlich wurden einige interessante Projekte entwickelt, und es steckt möglicherweise Potenzial darin. Doch die Wahrheit ist, dass dieses Potenzial bisher nicht realisiert wurde.
Abgesehen von Memecoins gibt es aktuell kaum echte Innovationen auf Blockchains wie Ethereum und Solana. Und selbst bei Memecoins kann man sich die Frage stellen, inwiefern sie überhaupt als Innovation gelten – oder ob sie nicht eher das genaue Gegenteil davon sind.
Angesichts dieses Mangels an Innovation hat sich die Branche inzwischen auf Memecoins verlagert. In diesem Kontext ist es kaum überraschend, dass Bitcoin mehr als 60 % der gesamten Marktkapitalisierung hält, denn dort passiert tatsächlich etwas Relevantes.
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