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Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben bestätigt, dass sie ab 2027 automatisch Steuerdaten über Kryptotransaktionen mit internationalen Behörden austauschen werden. Das Land schließt sich damit einem weltweiten Berichtssystem der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) an.
Die Vereinbarung zielt darauf ab, Steuerhinterziehung zu verhindern und mehr Transparenz in der Kryptobranche zu schaffen. Kryptounternehmen in den VAE sind verpflichtet, ab 2027 Daten zu melden, die anschließend mit den Steuerbehörden in anderen Ländern geteilt werden.
Laut dem Finanzministerium sorgt dieses System für „Sicherheit und Klarheit für die Branche“, während es den internationalen Standards für Steuertransparenz folgt.
Um die Regeln an die Praxis anzupassen, wurde eine öffentliche Konsultation von acht Wochen gestartet, die bis zum 8. November läuft. Unternehmen und Stakeholder können Feedback geben, damit die endgültige Regelung effektiv und praktikabel wird.
Die Emirate setzen schon länger auf eine führende Rolle innerhalb des Kryptomarktes. So sind Kryptotransaktionen seit 2024 von der Mehrwertsteuer befreit und Dubai hat klare Richtlinien für Web3-Unternehmen. Mit den neuen Vereinbarungen wollen die VAE das Vertrauen internationaler Investoren stärken.
Branche-Experten sehen den Schritt als wichtigen Fortschritt, darunter Nitesh Mishra und Benjamin Young. Sie äußern sich folgendermaßen:
Mit der Einführung der automatischen Steuerberichterstattung schließen sich die VAE schließlich dem internationalen Trend zu mehr Offenheit im Kryptomarkt an. Der Beschluss unterstreicht den Ehrgeiz des Landes, zu einem weltweiten Zentrum für digitale Vermögenswerte zu werden.
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