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Nach einem rekordlangen Shutdown von 43 Tagen hat Donald Trump doch noch ein Finanzierungsgesetz unterzeichnet. Damit können Behörden wie die SEC und die CFTC wieder ihre Arbeit aufnehmen – eine gute Nachricht auch für den Kryptosektor.
Trumps Unterschrift folgte kurz nachdem das Repräsentantenhaus dem Finanzierungsgesetz zugestimmt hatte. Damit endet der längste Shutdown in der US-Geschichte. Bis zum 30. Januar steht nun Geld zur Verfügung, um den Regierungsbetrieb aufrechtzuerhalten.
Die Blockade entstand wegen Uneinigkeit in der Gesundheitspolitik: Die Demokraten forderten mehr Unterstützung, während die Republikaner die Debatte vertagen wollten. Nach der Unterzeichnung ließ Trump wissen, er sei „bereit zur Zusammenarbeit“ an einer Lösung. Damit scheint der Weg frei für neue Verhandlungen über den Haushaltsplan für 2026.
Für die Kryptobranche ist das Ende des Shutdowns eine gute Nachricht. Die SEC kann endlich wieder Anträge auf Spot-ETFs prüfen, auf deren Entscheidung mehrere Akteure seit Monaten warten. Auch die CFTC nimmt ihre Vorhaben wieder auf. Für den 19. November ist eine Anhörung für Mike Selig angesetzt, Trumps Kandidat für die Leitung der Behörde.
Außerdem kann das US-Finanzministerium wieder die öffentlichen Stellungnahmen zum GENIUS Act auswerten – einem Gesetzentwurf, der sich auf Stablecoins richtet.
Bemerkenswerterweise bleibt eine Kursreaktion aus. Während frühere Neustarts der US-Regierung die Märkte eher optimistisch stimmten, zeigt der Bitcoin-Kurs diesmal kaum Bewegung.
Es scheint, als warteten die Anleger auf Taten. Kommen die ETF-Anträge jetzt wirklich voran? Gibt es endlich Klarheit bei den Stablecoin-Regeln? Oder bleibt es bei politischen Versprechungen?
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