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Verschiedene US-Bundesstaaten arbeiten an Strategien zum Aufbau von Bitcoin (BTC)-Reserven. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein für die größte Kryptowährung dar, die noch vor einigen Jahren oft von Regierungsvertretern unter Beschuss stand.
Mit konkreten Plänen aus Staaten wie Texas, Ohio und Pennsylvania werden nicht nur Schritte in Richtung einer breiteren BTC-Adoption unternommen, sondern es könnte auch eine erhebliche Auswirkung auf den Bitcoin-Kurs haben.
In Texas wurde ein Gesetzesentwurf von Staatsvertreter Giovanni Capriglione eingebracht, der vorschlägt, dass die Einwohner des Staates Steuerzahlungen und Spenden in Kryptowährungen leisten können. Diese erhaltenen Kryptowährungen würden dann in BTC umgewandelt, wodurch Texas eine Bitcoin-Reserve aufbaut. Dies soll den Staat vor der Abwertung des Dollars schützen.
Capriglione betont zudem die Bedeutung der Sicherheit: Die angesammelten Bitcoins sollen offline gespeichert werden, wahrscheinlich in Cold Storage, und mindestens fünf Jahre lang gehalten werden. Texas hat sich bereits als Vorreiter bei der BTC-Adoption etabliert, unter anderem dank der attraktiven Energiekosten, die den Staat bei Minern beliebt machen.
In Ohio hat Vertreter Derek Merrin einen Vorschlag namens „Bitcoin Reserve Act“ eingebracht. Dieser Plan sieht vor, dass der Staat einen Bitcoin-Fonds gründet, um in BTC zu investieren. Merrin sieht BTC als wertvolle Absicherung gegen den Dollar und hofft, dass Ohio mit diesen Investitionen seine erheblichen Schulden in Höhe von 72,16 Milliarden Dollar reduzieren kann.
Pennsylvania hat im November einen ähnlichen Vorschlag wie Ohio eingereicht. Dieser schlägt vor, dass der Staat bis zu 10% seiner Staatskasse in BTC investieren sollte, um die Inflation zu bekämpfen. Dies würde eine Investition von 1 Milliarde Dollar in die größte Kryptowährung bedeuten. Laut Analysten könnte ein solcher Schritt den Bitcoin-Kurs erheblich steigen lassen und einen starken Präzedenzfall für andere Staaten schaffen.
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