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Die traditionelle Finanzwelt beginnt immer mehr mit der dezentralen Finanzwelt zu verschmelzen. Diesmal trägt Ondo Finance sprichwörtlich einen Teil bei, indem sie über 100 in Tokens gegossene Aktien und ETFs auf der Blockchain von Ethereum lancieren.
Bei Ondo Finance sprechen sie sogar von einem „entscheidenden Moment“ für die Industrie. Ihrer Meinung nach handelt es sich dabei um die erste Entwicklung, die die traditionellen Finanzmärkte in großem Umfang auf die Blockchain bringt.
In der Ankündigung von Ondo Finance sind die Logos verschiedener großer Technologieunternehmen zu sehen.
So wird es bald möglich sein, Aktien von Tesla, Meta, Apple, Amazon, Nvidia und vielen anderen großen Unternehmen auf der Blockchain von Ethereum zu kaufen. Es wird natürlich besonders interessant sein zu sehen, inwiefern dies günstiger und schneller möglich ist als bei traditionellen Handelsplattformen.
Wenn das möglich ist, dann wäre das wirklich ein Durchbruch für die dezentrale Finanzwelt. Wenn das nicht der Fall ist, dann macht es wenig Sinn für Menschen, von traditionellen Brokern zu wechseln.
Sicherlich gibt es in der Theorie auch einige zusätzliche Sicherheitsrisiken. Bei einem traditionellen Broker können deine Aktien nicht einfach gestohlen werden.
Diese Art von Anwendungen sind in der Theorie cool. Die Frage ist jedoch, ob sie auch einen Unterschied für Anleger in Münzen wie Ondo Finance und Ethereum machen wird.
Als Tokeninhaber von Ethereum hoffst du natürlich, dass Anwendungen wie diese dazu führen, dass der Wert deiner Investition steigt. Bisher scheint dies jedoch den Ethereum Kurs nicht extrem zu beeinflussen.
Das könnte beispielsweise durch eine Zunahme der Transaktionskosten geschehen. Nur dann entsteht möglicherweise wieder das Problem, dass Transaktionen zu teuer werden und es nicht rentabel ist für Menschen, Aktien über eine Blockchain zu kaufen.
Von den Transaktionskosten wird auf der Blockchain von Ethereum nämlich 50 Prozent auf den virtuellen Scheiterhaufen geworfen. Das heißt: diese Tokens verschwinden aus dem Umlauf, wodurch das Angebot an Ethers schrumpft.
Vorerst ist es jedoch noch sehr die Frage, ob das überhaupt durch solche Entwicklungen geschehen wird.
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