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Präsident Donald Trump hat scharf auf die massiven Kursverluste an der Wall Street reagiert. Er macht die Demokraten für den Börsencrash vom Donnerstag verantwortlich, bei dem Billionen Dollar an Börsenwert vernichtet wurden.
Besonders hart traf es Technologieunternehmen nach den US-Zwischenwahlen. Trump warnt, dass auch die Altersvorsorge von Millionen Amerikanern betroffen sei.
Auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Truth Social äußerte sich Trump am Donnerstagabend zu den schweren Verlusten am US-Aktienmarkt.
Nach Darstellung des Präsidenten erlebte die Wall Street einen der schwärzesten Handelstage ihrer Geschichte. Die Schuld gibt er allein den Demokraten, die am Dienstag einen klaren Sieg bei den Zwischenwahlen errungen hatten.
Trump schrieb, die Entwicklung sei äußerst bedauerlich.
Seine Regierung habe hart daran gearbeitet, den Aktienmarkt auf Rekordstände zu bringen, erklärte der Präsident. Diese Erfolge sieht er nun innerhalb kürzester Zeit zunichtegemacht.
Trump verwies auch auf die Folgen für die Altersvorsorge der Amerikaner. Viele von ihnen sparen über sogenannte 401(k)-Pläne für den Ruhestand. Das Geld wird unter anderem in Aktien angelegt.
Die heftigen Kursverluste haben auch den Wert dieser Vorsorgeanlagen unter Druck gesetzt.
Trump betonte, dafür seien aus seiner Sicht nicht die Republikaner, sondern die Demokraten verantwortlich. Dabei verwendete er erneut die abwertende Bezeichnung „Dumocrats“.
In einem zweiten Beitrag verschärfte er seine Vorwürfe. Der Börsencrash sei eine direkte Folge des Wahlsiegs der Demokraten, behauptete Trump. Die Wähler hätten sich die Folgen selbst zuzuschreiben.

Trumps Wut folgt auf einen außergewöhnlich schwachen Börsentag. Der Nasdaq 100, in dem große Technologiekonzerne stark gewichtet sind, verlor am Donnerstag 6,4 Prozent. Es war der stärkste Rückgang seit März 2020. An einem einzigen Handelstag wurden rund 2,3 Billionen Dollar an Börsenwert vernichtet.
Besonders stark gerieten Chiphersteller und andere Unternehmen unter Druck, die vom Boom der künstlichen Intelligenz profitieren.
Anleger befürchten, dass die Demokraten strengere Vorschriften für die KI-Branche einführen werden. Im Mittelpunkt steht der Bau neuer Rechenzentren. Wegen ihres hohen Energie- und Wasserverbrauchs wächst der Widerstand gegen solche Anlagen.
Verzögern sich diese Bauprojekte, könnte das die Nachfrage nach KI-Chips und weiterer Ausrüstung dämpfen.
Die Demokraten haben inzwischen sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat die Mehrheit errungen. Damit können sie die KI-Politik stärker beeinflussen.
Der Börsencrash trifft Trump zu einem heiklen Zeitpunkt. In den vergangenen Jahren hatte der Präsident steigende Aktienkurse regelmäßig als Beleg für den Erfolg seiner Wirtschaftspolitik angeführt.
Vor allem das enorme Interesse an KI hatte den US-Aktienmarkt auf neue Höchststände getrieben.
Trump hat sich zudem für den Bau weiterer KI-Rechenzentren ausgesprochen. Er will der Branche möglichst viel Spielraum für Wachstum lassen und lehnt strenge Beschränkungen ab.
Das Wahlergebnis könnte diese Pläne erschweren.
Noch am Mittwoch hatte Trump die Wahlniederlage seiner Partei vor allem mit den hohen Kraftstoffpreisen erklärt. Diese sind unter anderem infolge des Krieges mit dem Iran gestiegen.
Während Trump die Demokraten für den Börsencrash verantwortlich macht, tragen auch Sorgen über die hohen Bewertungen von Technologieunternehmen und die enormen KI-Investitionen zur Verkaufswelle bei.
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Die Angst vor KI-Regulierung durch die US-Demokraten vernichtet beim Börsencrash Billionen Dollar an Marktwert an der Wall Street. Auch die Börsen in Europa und Asien erleiden schwere Verluste.
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