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Der Bitcoin-Kurs ist diese Woche um gut sechzehn Prozent gefallen, nachdem er ein Rekordhoch von 126.000 Dollar erreicht hatte. Laut dem dänischen Makroökonomen Henrik Zeberg befindet sich BTC in der „extremsten Blase aller Zeiten“ und es droht ein historischer Crash. Dennoch rechnet er zunächst mit einem letzten euphorischen Aufbäumen.
Der dänische Makroökonom Henrik Zeberg warnt auf X, dass sich Bitcoin derzeit in der „extremsten Blase aller Zeiten“ befinde. Er verweist auf ausgeprägte negative Divergenzen in den Kurscharts auf Wochen-, Monats- und Quartalsbasis. So sieht er in den Grafiken Hinweise darauf, dass der Preis von Bitcoin in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist, während wichtige technische Indikatoren gleichzeitig schwächer werden. Das sei seiner Ansicht nach ein Warnsignal dafür, dass der Anstieg nicht gesund ist.
Dennoch schränkt er ein: Der Ökonom erwartet zunächst eine kräftige Rally in Richtung eines neuen Hochs, bevor der Crash endgültig einsetzt. Zeberg deutet damit an, dass die aktuelle Korrektur noch nicht der Beginn des von ihm prognostizierten Bärenmarktes ist.
Die Psychologie von Marktzyklen zeigt, wie sich dieses Anlegerverhalten in den verschiedenen Phasen eines Marktes entfaltet. Ein Zyklus beginnt meist mit Optimismus, gefolgt von Enthusiasmus und schließlich Euphorie. Danach kippt die Stimmung: Angst, Panik und Verzweiflung übernehmen, wenn die Kurse einbrechen. In diesem Moment ist die Blase geplatzt.

Bitcoin hat in der Vergangenheit mehrere solcher Zyklen durchlaufen. Man denke an den Höchststand 2017 und den anschließenden Crash 2018, oder an den Bullenmarkt 2021, gefolgt von der Korrektur 2023, als BTC unter 16.000 Dollar fiel. Die Geschichte zeigt, dass sich Märkte wiederholen – oft getrieben von sich wiederholendem menschlichem Verhalten.
Trotz Zebergs Warnung vor einer Phase der Euporie und einer Blase stellt sich die Lage kurzfristig ganz anders dar. Der Bitcoin-Kurs befindet sich in einer unsicheren Phase. So markierte die Kryptowährung am vergangenen Montag noch ein Allzeithoch von 126.000 Dollar, ist seither jedoch um 16 Prozent gefallen.
Der Rückgang schlägt sich auch in großer Angst nieder. So steht der Fear and Greed Index, der das Marktsentiment misst, derzeit bei 22. Das bedeutet, dass Anleger vor allem vorsichtig und ängstlich sind.
Auslöser sind die zunehmenden Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China. US-Präsident Donald Trump kündigte am vergangenen Wochenende Einfuhrzölle von einhundert Prozent auf diverse chinesische Waren an – als Reaktion auf neue Exportbeschränkungen Chinas für seltene Erden.
Nach scharfen Worten auf beiden Seiten steht die Tür zu einer Lösung offenbar wieder einen Spalt offen. Der chinesische Handelsminister erklärte am Donnerstag, er hoffe, dass die USA mit China zusammenarbeiten werden, um gemeinsame Lösungen zu finden.
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