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In der Zcash-Community wird über die Verteilung von mehreren Dutzend Millionen Dollar diskutiert. Der Entwicklungsfonds Zcash Community Grants (ZCG) will einen großen Teil seiner Coins für künftige Netzwerkbelohnungen reservieren. Bekannten Vertretern der Kryptobranche geht der Vorschlag jedoch nicht weit genug.
ZCG hat einen Plan vorgestellt, rund 36.200 Zcash (ZEC) im Wert von etwa 46 Millionen Dollar an den Network Sustainability Mechanism (NSM) zu übertragen.
Dieser Mechanismus hält Coins vor, die später schrittweise als Belohnung an Miner ausgeschüttet werden, die das Netzwerk absichern.
Der Fonds besitzt derzeit rund 91.500 ZEC. Nach der vorgeschlagenen Übertragung würden etwa 55.200 ZEC verbleiben, die zum damaligen Zeitpunkt rund 70 Millionen Dollar wert waren. Außerdem will ZCG auf künftige Einnahmen von etwa 62.000 ZEC verzichten. Die verbleibende Finanzierung soll bis 2032 schrittweise auslaufen, statt 2028 vollständig zu enden.
Insgesamt würden damit rund 98.000 ZEC im Wert von 124 Millionen Dollar für künftige Netzwerkbelohnungen bereitgestellt.
Helius-Chef Mert Mumtaz kritisiert den Vorschlag. Seiner Ansicht nach verwaltet ZCG weiterhin zu viel Geld. ZEC-Inhaber müssten mehr Mitspracherecht bei den Ausgaben erhalten.
Auch Gemini-Mitgründer Tyler Winklevoss äußerte Zweifel am verantwortungsvollen Umgang des Fonds mit seinen Mitteln. Er kritisierte unter anderem das Verhalten eines Ausschussmitglieds in sozialen Medien und stellte infrage, ob der Fonds geeignet sei, derart große Summen zu verwalten.
Der Debatte war ein Vorschlag von Zcash-Mitgründer Sean Bowe vorausgegangen. Er will die automatische Finanzierung von ZCG vollständig einstellen, die bestehenden Reserven jedoch unangetastet lassen.
Derzeit erhält ZCG acht Prozent der neu ausgegebenen ZEC aus den Blockbelohnungen. Der neue Vorschlag von ZCG ist vorerst ein erster Entwurf. Die detaillierten Pläne müssen noch ausgearbeitet und der Community vorgelegt werden. Eine Entscheidung steht noch aus.
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