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In einer Zeit, in der Blockchain-Netzwerke immer weiter fragmentieren, kommt Solana-Gründer Anatoly Yakovenko mit einem besonderen Vorschlag: eine ‚meta chain‘, die als zentrale Datenhub für verschiedene Blockchains fungiert. Seine Idee? Eine Schicht, in der alle Blockchains ihre Transaktionsdaten ablegen können, egal ob sie auf Ethereum, Solana oder Celestia laufen.
Der Vorschlag dreht sich um eine neue Lösung für das sogenannte Data Availability-Problem. Diese Schicht stellt sicher, dass Transaktionsdaten für alle verfügbar bleiben, sodass die Netzwerke reibungslos weiterlaufen können. Yakovenko schlägt vor, jederzeit die kostengünstigste Lösung zu wählen, was die Transaktionskosten insgesamt senken könnte.
Nach Yakovenko ist der Preis für Datenbandbreite der eigentliche Engpass der Blockchain-Industrie. Durch die Senkung dieser Kosten werden alle anderen Teile der Kette automatisch billiger. Das öffnet die Tür zu günstigeren Transaktionen, schnelleren dApps und letztendlich auch besseren Benutzererfahrungen.
Sein Vorschlag geht sogar noch weiter: Er träumt von einem System ohne externe Sequenzer. Stattdessen würden Regeln automatisch bestimmen, wie Transaktionen zwischen Ketten zusammengeführt werden. Die Idee: Benutzer müssen sich keine Sorgen mehr machen, auf welchem Netzwerk sie sich befinden. Man sendet seine Transaktion einfach „ins Internet“.
Yakovenko ist nicht der Einzige, der meint, dass es anders gehen muss. Während der Paris Blockchain Week forderte Cardano-Gründer Charles Hoskinson mehr Zusammenarbeit in der Branche. Laut ihm ist die aktuelle Struktur zu feindselig: Jedes Projekt versucht, das andere aus dem Markt zu drängen. Sein Plädoyer: Arbeite an einem Modell, bei dem Blockchains für Zusammenarbeit belohnt werden, statt für Wettbewerb.
Cardano arbeitet daher an „Minotaur“, einem Protokoll, das mehrere Blockchains gleichzeitig für die Validierung derselben Transaktion belohnt. Ein Konzept, das mit Yakovenkos ‚meta chain‘-Vision übereinstimmt, in der verschiedene Netzwerke nicht mehr getrennt operieren, sondern als ein Ökosystem.
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