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Der Bitcoin-Kurs sieht mit 109.500 Dollar sehr stark aus und bleibt damit knapp unter seinem Allzeithoch. Laut Michael Saylor, dem Gehirn hinter der Entscheidung von Strategy, fast 600.000 Bitcoin zu kaufen, gibt es keinen Grund, eine Krypto-Winter zu fürchten. „Alle Beweise“ deuten laut ihm auf einen neuen Bullenmarkt für Bitcoin hin.
„Der Winter kommt nicht zurück. Wir sind über diese Phase hinaus. Bitcoin geht nicht auf null, sondern auf eine Million Dollar,“ so Michael Saylor. Aus zwei Gründen sieht Saylor den Bitcoin-Kurs schnell auf dieses magische Niveau steigen:
„Wenn diese 50 Millionen an Bitcoin (450 Stück pro Tag) aufgekauft sind, dann muss der Preis steigen,“ so Michael Saylor.
Das stimmt natürlich nicht ganz, denn jeder kann jederzeit entscheiden, seine Bitcoin zu verkaufen. Wenn du mit einem Kurs von 120.000 Dollar zufrieden bist, dann kommen deine Bitcoin zu diesem Zeitpunkt auch auf den Markt.
Es ist nicht so, dass Bitcoin, die einmal von Minern aufgekauft wurden, auch dauerhaft vom Markt verschwinden, ganz im Gegenteil. Allerdings hat er recht, dass börsennotierte Unternehmen die gesamte tägliche natürliche Supply von Bitcoin aufkaufen.
Außerdem hilft es Bitcoin, dass China und die Vereinigten Staaten miteinander sprechen. Aus London kam gestern die Nachricht, dass die beiden Großmächte nach zwei Tagen Verhandlungen etwas Erfolg hatten. Damit nehmen die Spannungen zwischen China und den USA wieder etwas ab.
Vertreter der Länder ließen wissen, dass das Abkommen im Grunde eine Wiederherstellung des Abkommens ist, das sie letzten Monat in der Schweiz geschlossen haben. In diesem Deal senkten beide Seiten die Importzölle, unter der Bedingung, dass China schneller Lizenzen für den Export kritischer Rohstoffe erteilt, während die Verhandlungen weitergehen.
„Die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt haben ein Abkommen in Grundzügen erreicht,“ sagte Handelsminister Howard Lutnick. „Wir werden mit der Umsetzung dieses Rahmens beginnen, sobald Präsident Trump seine Zustimmung gegeben hat, und die Chinesen werden die Zustimmung ihres Präsidenten Xi einholen, das ist das Verfahren.“
Ein hoher chinesischer Verhandler, Li Chenggang, bestätigte Lutnicks Worte mit einem Nicken und sagte, dass beide Seiten „grundsätzlich einverstanden sind.“
Auch das ist grundsätzlich eine gute Nachricht für Bitcoin und den Rest des Finanzmarktes. Auch wenn das erreichte Abkommen noch nichts Endgültiges ausstrahlt. Es scheint, als wären über die letzten zwei Tage einige Schritte gemacht worden, aber es klingt alles noch nicht so, als ob beide Seiten wirklich enorm zufrieden wären.
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