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Saudi Aramco hat am Donnerstag seine Zentrale in Saudi-Arabien evakuiert und die Beschäftigten angewiesen, vorerst von zu Hause aus zu arbeiten. Der Evakuierung ging eine Reihe von Angriffen auf saudische Ölanlagen voraus, bei denen in den vergangenen Tagen mehrere Menschen ums Leben kamen.
Die Zentrale von Saudi Aramco befindet sich in Dhahran im Osten Saudi-Arabiens. Nach Angaben von Insidern wurde der Komplex am Donnerstag nach einem Alarm evakuiert. Die Beschäftigten mussten das Gelände verlassen und sollen vorerst von zu Hause aus arbeiten.
Was den Alarm ausgelöst hat, ist bislang unbekannt. Auch ist unklar, wie lange die Maßnahme gelten soll. Saudi Aramco und das saudische Energieministerium haben sich bislang nicht zu der Evakuierung geäußert.
Die Evakuierung erfolgt eine Woche nach einem Angriff von Huthi-Kämpfern aus dem Jemen auf ein Hochhaus auf demselben Gelände. Dabei wurden drei Stockwerke beschädigt, zudem brach ein Feuer aus.
Die Huthi haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien in den vergangenen Wochen verstärkt. Ziele sind vor allem Flughäfen und wichtige Energieanlagen.
Am Mittwoch wurde auch das von Saudi Aramco betriebene Ölfeld Shaybah angegriffen.
Nach Angaben des saudischen Energieministeriums fing die Luftabwehr eine Drohne ab, die auf eine Anlage gerichtet war. Herabfallende Trümmer setzten anschließend das Fahrzeug eines Auftragnehmers in Brand.
Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Die Ölförderung auf dem Feld ist laut Ministerium nicht beeinträchtigt.
Auch der Flughafen von Dammam wurde am Mittwoch angegriffen. Dabei gab es ebenfalls Opfer.
Die jüngsten Vorfälle verstärken die Sorgen um die Sicherheit der saudischen Energieversorgung. Saudi-Arabien zählt zu den größten Ölexporteuren der Welt. Störungen können daher Auswirkungen auf die internationalen Ölpreise haben.
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